Der Film schaut zum einen der Bundespolizei an der A4-Kontrollstelle Ludwigsdorf (bei Görlitz kurz hinter der deutsch-polnischen Grenze) bei der Überprüfung von Ausweispapieren über die Schulter.
Zum anderen begleitet er Ermittler der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Berlin bei der Überprüfung von Arbeitnehmern wegen des Verdachts der illegalen Beschäftigung und der unerlaubten Einreise.
Bei beiden Kontrollen zeigt sich, wie schwierig und aufwendig es ist, Fälschungen von Ausweispapieren und Führerscheinen aus aller Welt zu erkennen. Wie professionell die Papiere mit „handelsüblichem“ Werkzeug gefälscht werden, zeigen Bilder aus einer Fälscherwerkstatt in Magdeburg.
Die wurde Anfang 2021 ausgehoben und zwei junge Männer wurden festgenommen. Sie haben die gefälschten Papiere über das Darknet verkauft. Die Preise für Ausweise lagen zwischen 100 bis 260 Euro.
Das Kundenspektrum reichte von der türkischen Call-Center-Mafia bis hin zu einem gesuchten Mörder. Das Landgericht Magdeburg verurteile die beiden für ca.
600 Urkundenfälschungen zu jeweils fast vier Jahren Haft. Ein Ermittler berichtet im Film, wie die Polizei den Fälschern auf die Spur gekommen ist und wie die GSG9 die Fälscherwerkstatt gestürmt hat.