Nach fünfzehn Jahren kontroverser Diskussionen und politischer Auseinandersetzungen beginnt 2003 der Bau des Denkmals für die ermordeten Juden Europas in Berlin – auch bekannt als das Holocaust-Mahnmal.
Doch bald treten Probleme auf … Die Doku-Serie blickt hinter die Kulissen und beleuchtet die vielen kleinen Konflikte, die plötzlich so groß werden, dass sie das gesamte Projekt ins Wanken bringen. Ein Jahr nach der Eröffnung: Wie wird das Denkmal mitten in Berlin angenommen? Die Besucher strömen, zwischen den Stelen wird gedacht, innegehalten, aber auch gespielt - ganz wie Architekt Peter Eisenman es sich gewünscht hat.
Und natürlich diskutiert. Während die ausländischen Touristen mehrheitliche begeistert sind, gibt es unter Deutschen viele kritische Stimmen durch alle Generationen: zu teuer, zu unverständlich, zu beliebig.
Und natürlich wird auch wieder ein Schlußstrich gefordert.
Aber spätestens im Ort der Information unter dem Stelenfeld dominieren andere Gefühle: Entsetzen über die Untaten, Erschütterung darüber, was Deutsche ihren jüdischen Mitbürger und den Juden Europas angetan haben, Mitleid mit den Ermordeten. Film von Frank Hertweck