at 22:00 on Arte
Mit den ersten Luftangriffen der USA und Israels am 28. Februar 2026 wuchs im Iran die Hoffnung auf den Sturz des Mullah-Regimes.
Drei Monate später jedoch regiert die Resignation: Das Regime wankte zwar kurz, ist aber weiterhin an der Macht - stärker und unnachgiebiger denn je.
Seit den brutal niedergeschlagenen Protesten im Januar prägen Ängste und Enttäuschung den Alltag der Bevölkerung. Seit den Aufständen im Januar 2026 filmen iranische Bürger heimlich ihr Land unter dem Joch eines Regimes, das jeden Freiheitsdrang blutig unterdrückt.
Am 28. Februar 2026 bombardieren Israelis und Amerikaner in einem koordinierten Angriff den Iran; der Oberste Führer Ali Chamenei wird getötet. Es keimte die Hoffnung auf, dass das Mullah-Regime fallen würde.
Doch das Regime leistet Widerstand, bleibt an der Macht - rigoros und unerbittlich. Die Dokumentation stellt die iranische Bevölkerung und ihre Lebensrealitäten in den Mittelpunkt.
Ein Dutzend Männer und Frauen berichten von ihren Ängsten, ihrer Wut, ihrer Erschöpfung und der Unsicherheit, ob der Waffenstillstand im April zu einem für die Bevölkerung günstigen Friedensabkommen führen wird.
Ihr Alltag besteht aus Überlebenskampf und Sorgen um eine ungewisse Zukunft. "Iran: Menschen im Krieg" wurde mehrere Monate lang heimlich gedreht und ist die Geschichte einer Generation, die nicht aufgeben will.
Die Aufnahmen entstanden vor, während und nach den Umbrüchen.
Es sind Dokumente von historischer Relevanz aus dem Herzen des Irans, erzählt von denjenigen, die es erleben. Themenabend: Krieg im Iran Der Angriff der USA auf den Iran hat weltweite Folgen.
Doch wer zieht die Fäden, wer verfolgt welche Interessen?
ARTE beleuchtet den Konflikt: "Irans heimliche Herrscher" analysiert die Macht der Revolutionsgarden. "Iran - Menschen im Krieg" zeigt den Alltag der Iraner im Krieg.
Zum Schluss die Frage: Konnte der Zwölf-Tage-Krieg 2025 das iranische Atomprogramm empfindlich treffen?