07:15: Stadt Land Kunst | Arte | 7/7 2026 Arte
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Stadt Land Kunst

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Joseph Beuys' Rhein / Bretagne / New Mexico

* Der mystische Rhein von Joseph Beuys  Im zerstörten Nachkriegsdeutschland bemühte sich Joseph Beuys (1921-1986) darum, die Wunden zu heilen, die der Zweite Weltkrieg gerissen hatte.

Die Wildnis und das rohe Material inspirierten den Allround-Künstler, den Folgen menschlicher Raserei ein wenig Natur entgegenzustellen.

Beuys entwickelte den „erweiterten Kunstbegriff“, der die Trennung zwischen Kunst und Gesellschaft aufheben sollte. Für ihn ist jeder Mensch ein potenzieller Künstler, der die Gesellschaft durch seine Kreativität mitgestalten kann.

Sein Konzept der „sozialen Plastik“ begreift Kunst als gesellschaftsverändernde Kraft. ​Beuys war für überdimensionierte Installationen bekannt.

So setzte er sich mit seiner Kunst auch für den Umweltschutz ein.

Ein Beispiel für sein Engagement ist das Projekt „7000 Eichen“, das Beuys 1982 zur documenta 7 in Kassel schuf. * Bretagne: Ein Lied namens Gwerzioù  Gwerzioù sind lange epische Gedichte, die a cappella gesungen werden und von der Härte des Lebens erzählen.

Seit Jahrhunderten prägen diese kollektiv entstandenen Werke die bretonische Identität. Sie speisen sich aus uralten Mythen und werden bei Beerdigungsprozessionen angestimmt.

Im 19.

Jahrhundert ließen sich Romantiker und Wissenschaftler von der Schönheit und dem Reichtum dieser Gesänge begeistern, sodass sie beschlossen, ihren Wortlaut festzuhalten und zu veröffentlichen.

Dank dieser Sammlungen und der Wiederaneignung der Texte durch junge Sänger gelten die Gwerzioù bis heute als typisch keltische Kunstform.   * Usbekistan: Der Gemüsereis von Umida  In Tersak bereitet Umida das usbekische Nationalgericht Plov zu.

In einem großen Topf brät sie Rindfleisch, Zwiebeln, Karotten und Rüben an und fügt anschließend als Würzmittel Kichererbsen, Kreuzkümmel, Knoblauch und Rosinen hinzu.

Zum Schluss ergänzt sie den Reis und gießt mit Wasser auf.

Jetzt muss das Ganze in Ruhe fertigköcheln.  * Sturmwarnung in New Mexico  In den 1930er Jahren erlebten die Landwirte in New Mexico eine schwierige Zeit.

Mitten in der Wirtschaftskrise brach eine Dürre aus und heftige Stürme wirbelten den von den Bauern freigelegten Mutterboden auf.

Der gesamte Mittlere Westen versank in einer Staubwolke. Jeden Tag eine kleine Pause im Alltag: ARTE lädt täglich auf eine Reise an besondere Orte ein, die sich durch ihr künstlerisches, kulturelles oder landschaftliches Erbe auszeichnen.

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