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Frankreich, 1701: Ludwig XIV. liebt es, Ehen zu stiften. So soll eine seiner Nichten an Herzog Philippe verheiratet werden.
Doch dieser ist schon mit Isabelle verheiratet – heimlich, weil ihr Vater mit dem Geschlecht Philippes verfeindet ist. – Ganz auf Jean Marais in der Titelrolle zugeschnitten, fasziniert der César- und Bambi-Preisträger als Abenteurer und charmanter Edelmann. Anfang des 18.
Jahrhunderts plant Prinz Philippe de Gonzague, seinen Cousin Philippe de Nevers und dessen einjährige Tochter töten zu lassen.
Auf diese Weise will er an das Geld und die attraktive Frau des Cousins - Isabelle de Caylus - herankommen sowie das gesetzliche Erbe als mächtigster Edelmann des Landes nach dem König antreten.
Trotz einiger Hindernisse gelingt der schändliche Plan und Prinz Philippe nimmt Isabelle zur Frau.
Jedoch konnte der getötete Cousin die eigene Tochter Aurore noch vor seinem Tod in die Obhut des Edelmanns Henri de Lagardère und dessen Dieners Passepoil geben.
Auf der Flucht vor der drohenden Todesstrafe landen sie schließlich in Spanien, wo Aurore unter der liebevollen Fürsorge der beiden Männer aufwächst. Erst als Aurore zu einer jungen Frau herangewachsen ist, kehren die Flüchtigen wieder nach Paris zurück.
Denn Gonzague hat einen Familienrat einberufen, der Aurore durch gekaufte Zeugen für tot erklären lassen soll. Unter Mithilfe Lagardères wird ein Plan auf die Beine gestellt, der Philippe de Gonzague schlecht bekommen soll.
Denn sein Mord ist immer noch ungesühnt. André Hunebelle, ein Meister des Unterhaltungskinos, inszenierte diesen spannenden, oft humorvollen Mantel- und Degenfilm, der auch durch eine schöne Landschaftsfotografie bezaubert. Ganz auf den Frauenliebling Jean Marais in der Titelrolle zugeschnitten, fasziniert der César- und Bambi-Preisträger als tollkühner Abenteurer, wahrer Freund und charmanter Edelmann.