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Nach dem Selbstmord des Tatverdächtigen Kozul steht Polizeichef Jakic unter Druck. Er will Vladimir suspendieren und den Fall allein Vesna überlassen.
Doch Stribor kann die Suspendierung mithilfe des einflussreichen Politikers Horvatic verhindern. Stribor weiht Vladimir und Vesna in seine neueste Entdeckung ein: Er hat die Jugendliche Visnja bis zu einer unscheinbaren Wohnung verfolgt, deren Eingang er von einem Foto wiedererkennt, das die ermordeten Mädchen Ivana und Sanja aufgenommen hatten.
Dieser neue Anhaltspunkt bringt die Ermittlungen wieder ins Rollen: Die Wohnung gehört der Spedition Paradiso. Roko, der Chef des Unternehmens, ist ein ehemaliger Krimineller, der nun Verbindungen in höchste Regierungskreise genießt.
Diese schließen auch Horvatic ein, der seine Waren von der Spedition exportieren lässt. Bei nochmaliger Analyse der Videoüberwachungsaufnahmen von Katjas Tod entdecken Vladimir und Vesna tatsächlich einen Transporter der Firma Paradiso auf dem Autobahnparkplatz. Für das Ermittlerteam erhärtet sich der Verdacht, dass sie nicht nur einer Mordserie auf der Spur sind, sondern einer Gruppe von Menschenhändlern, die minderjährige Mädchen zwangsprostituieren. In Kiew findet Nikolay in Yuliya eine wichtige Verbündete.
Nachdem er sie über das Schicksal der toten Mädchen aufgeklärt hat, hilft sie ihm, den jungen Fotografen und Mittelsmann Viktor in eine Falle zu locken. Das Drehbuch zur Serie „Das Mädchen aus Kiew“ stammt aus der Feder von Marjan Alcevski.
Es basiert auf den Romanen des kroatischen Autors und Journalisten Drago Hedl, die sich auf wahre Begebenheiten beziehen. Bei der kroatisch-ukrainischen Produktion führte der mit seinen Filmen genauso wie mit seinen Serien seit Jahren erfolgreiche Dalibor Matanic Regie.
Unter anderem wurde Matanic für den Film „Mittagssonne“ beim Filmfestival in Cannes 2015 mit dem Preis der Jury in der Sektion Un Certain Regard ausgezeichnet.