Ditte plant einen Schlag gegen die Einwanderungsbehörde, um die Abschiebung von Juans Familie zu verhindern.
Nebenbei verpflichtet sie an Ástrídurs Geburtstag die Hausgemeinschaft zur Teilnahme an einer Feier. Währenddessen steckt Thorir - frisch aus der Entzugsklinik entlassen - in ernsthaften Schwierigkeiten: Sein früherer Drogenboss fordert Geld und droht mit Gewalt. Ditte verfolgt mit Hilfe des GPS-Trackers ihrer Kollegen vom dänischen Geheimdienst die Fahrradrouten von Ástrídurs gewalttätigem Verlobten Skarphédinn.
Sie hat einen diabolischen Plan … Als Ástrídur sich Eier borgen möchte, um Skarphédinns Lieblingskuchen zu backen - wohlgemerkt an ihrem eigenen Geburtstag -, beschließt Ditte, ihr zu einem standesgemäßen Fest zu verhelfen, und lädt kurzerhand die ganze Nachbarschaft ein.
Nur Gulla kommt nicht: Sie liegt mit Medikamenten zugedröhnt auf der Couch, sehr zum Unmut ihres Sohnes - und Dittes. Thorir kehrt geläutert aus der Reha zurück und bemüht sich um einen Neuanfang.
Doch ihm eröffnet sich nun ein anderes Problem: seine Schulden bei Ingmar, für den er früher gedealt hat.
Dieser gibt ihm fünf Tage Zeit, das Geld aufzutreiben - andernfalls droht Gewalt. Eigentlich wollte sich die ehemalige Elitesoldatin Ditte Jensen fernab ihrer Heimat zur Ruhe setzen.
Doch sie kann eben nicht anders und räumt in ihrem Wohnblock im isländischen Reykjavík ordentlich auf.
Mit einem tief verwurzelten Sinn für Gerechtigkeit nimmt sie sich – meist ungebeten und mit fragwürdigen Mitteln – der Probleme ihrer Nachbarschaft an. Die Rolle der Ditte Jensen ist Hauptdarstellerin Trine Dyrholm in dieser rabenschwarzen Komödie auf den Leib geschneidert.
Sie erhielt für ihre bisherige Arbeit zahlreiche internationale Preise, darunter den Silbernen Bären für ihre Rolle in Thomas Vinterbergs „Die Kommune“ (2016).
Bei ARTE war die Dänin unter anderem auch in „Die Königin und der Leibarzt“ (2012) sowie in den Serien „Die Erbschaft“ (2014-2017) und „Rematch“ (2024) zu sehen.