Gefangen in einer von Krieg zerrütteten Welt findet die achtjährige Tala Trost und Freiheit in einem Fernseher. Ein neues Verbot zwingt den Vater, auch dieses Fenster für das Mädchen zu schließen.
Angst, Schweigen und Langeweile bestimmen fortan den Alltag und machen das Leben in der kleinen Wohnung fast unerträglich – bis Tala beschließt, einen Fernseher von der Straße zu stehlen. Tala ist acht Jahre alt und lebt mit ihrem Vater mitten in einem Kriegsgebiet.
Die Fenster nach außen sind mit Brettern verstärkt, auf den Straßen herrscht kaum noch Leben, immer wieder sind Maschinengewehre zu hören.
Als Talas Vater, so wie alle anderen auch, den Fernseher aus dem Haus verbannt, weil die herrschende Terrormiliz das so befohlen hat, verzweifelt das kleine Mädchen.
Denn der Fernseher, in dem sie immer ihren Lieblingsfußballspieler Messi bewundern konnte, war ihr einziger Blick in die Welt. So beschließt Tala eines Tages, sich diesen Fernseher wiederzuholen.
Nichtsahnend, dass sie damit sich und ihren Vater in große Gefahr bringt. Der Film „Tala'vision“ von Murad Abu Eisheh gewann 2021 den Studenten Oscar in Gold.