Kommerzienrat Klausing ist mit Frau und Tochter aus Berlin zur Sommerfrische ins bayrische Gamsting gekommen.
Als der herangewachsene Lausbub Ludwig sich bereit erklärt, dem hübschen Mädchen aus Preußen als Bergführer zu dienen, finden beide rasch Gefallen aneinander.
Das beeinträchtigt allerdings Ludwigs Vorbereitungen auf sein Abitur. Mutter Klausing, mit Ehemann und Tochter Lilly aus Berlin ins schöne Bayernland angereist, zieht es mächtig zu den Schlössern des verblichenen Königs Ludwig.
Ihren Mann locken mehr die örtlichen Bierquellen. Als Lilly Klausing in die Berge will, sucht man einen einheimischen Begleiter, der sich dort gut auskennt.
Der junge Ludwig Thoma erklärt sich angesichts der kessen Berlinerin sofort bereit, diese Aufgabe zu übernehmen. Lilly wiederum ist von ihm ebenso angetan wie er von ihr und lässt sich gern von seinen früheren Streichen erzählen.
Auch der Abituraufsatz gibt Ludwig bald darauf Gelegenheit, sich an markante Ereignisse seiner abenteuerreichen Schulzeit zu erinnern. Seine Aufzeichnungen haben es in sich.
Bei der Entlassungsfeier rührt Professor Nasenpfeifer den Rektor mit rednerischen Glanztaten fast zu Tränen, dann eilt Ludwig zum letzten Mal die Schultreppe hinunter zu Lilly, die schon sehnsüchtig auf ihn wartet.