Die Spielfilme Es geht um Angst, Einsamkeit, Gewalt - und die daraus resultierenden, aber längst verdrängten Traumata. Der Film „Theresas Körper“ erzählt davon, wie sich längst verdrängte Erfahrungen als körperliche Schmerzen äußern können.
Aber auch der Kampf um Freiheit ist ein wiederkehrendes Thema im Spielfilmwettbewerb, zum Beispiel in „Wovon wir träumen“.
Die Filme der Nachwuchsfilmschaffenden behandeln psychische Probleme, lassen die Grenzen zwischen Wahrnehmung und Wirklichkeit diffus werden, und manche mischen Fiktion mit dokumentarischen Elementen.
Bertille van Elslande hat sich die Filme vorab angeschaut. Die Dokumentarfilme Im Dokumentarfilmwettbewerb fällt vor allen Dingen eines auf: Der Filmnachwuchs beschäftigt sich sehr stark mit privaten Themen, es geht oft um die Filmschaffenden selbst oder ihr allernächstes Umfeld.
Sie arbeiten die eigene Familiengeschichte auf, Fluchterfahrungen und Traumata - ihre eigenen oder die von Menschen, die ihnen sehr nahestehen.
Aber auch die Natur, unsere Beziehung zu ihr und ihre drohende Zerstörung bilden einen Schwerpunkt, der zum Teil atemberaubende Naturaufnahmen bereithält.
Roswitha Böhm stellt einige der Highlights vor. Kurz- und mittellange Filme Ein Blick auf das Ende der Menschheit, der überrascht; eine Reise ins italienische Urlaubsparadies auf ungewöhnliche Weise und eine Dreiecksbeziehung, die für die beteiligten Männer unangenehme Folgen hat: Die kurz- und mittellangen Filme der 47.
Ausgabe des Filmfestivals Max-Ophüls-Preis bieten kurzweilige Einblicke in die ersten Arbeiten junger Regisseurinnen und Regisseure.
Chris Ignatzi hat eine Auswahl empfehlenswerter Frühwerke getroffen. Svenja Böttger und Theresa Winkler zu Gast im Studio Seit 2016 – also seit 10 Jahren – leitet Svenja Böttger das Filmfestival Max Ophüls-Preis.
Seit 2022 ist Theresa Winkler für das Programm zuständig.
Wir haben die beiden Festivalmacherinnen eingeladen, um mit ihnen nicht nur über die Filme der diesjährigen Ausgabe zu sprechen, sondern auch um alles andere, was das Festival betrifft: Neuerungen, Herausforderungen und die Situation der Filmschaffenden in Deutschland, der Schweiz und Österreich. „Wir im Saarland - Kultur“ ist eine aktuelle Magazinsendung im regionalen Vorabendprogramm des SR Fernsehen.
Die Sendung informiert über die Kulturszene im Saarland, aber auch in Lothringen und in Luxemburg und wendet sich an Menschen, die im Saarland leben und die über alles Bescheid wissen wollen, was in der Region passiert - und dazu gehört auch die hierzulande besonders lebhafte Kulturszene.