at 20:15 on RBB Fernsehen
Inklusion ist ein zentrales gesellschaftliches Ziel. Dennoch stoßen viele Menschen mit Behinderung in Berlin und Brandenburg noch immer auf Hindernisse, die eine gleichberechtigte Teilhabe erschweren.
Zwölf Bürgerinnen und Bürger mit und ohne Behinderung sprechen über ihre Erfahrungen, benennen Missstände und diskutieren eine provokante Frage: Ist Inklusion in Berlin & Brandenburg gescheitert? Zwölf Bürgerinnen und Bürger sprechen über zentrale gesellschaftliche Fragen – ausgewählt aus 100 Teilnehmenden aus Berlin und Brandenburg, die zuvor einen mehrstufigen Bürgerrats-Prozess durchlaufen haben. Die Teilnehmenden sind keine Politikerinnen oder Prominenten, sondern Menschen mit unterschiedlichen Lebensrealitäten: Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Studierende, Rentnerinnen und Rentner, Eltern oder Auszubildende.
Ihre Perspektiven und Erfahrungen prägen die Diskussion. Der Bürgerrat kommt bewusst ohne klassische Moderation aus.
Stattdessen wird das Gespräch strukturiert begleitet: Eine Art „Lotse“ achtet darauf, dass alle zu Wort kommen und die vereinbarten Gesprächsregeln eingehalten werden.
Die Inhalte und Argumente entstehen aus der Gruppe selbst – nicht durch Vorgaben der Redaktion oder des rbb. Im Studio treffen unterschiedliche Meinungen und Erfahrungen aufeinander.
Ziel ist nicht der schnelle Schlagabtausch, sondern eine Diskussion, in der Argumente ausgetauscht und Perspektiven verständlich gemacht werden. „Die 12 – Der rbb Bürgerrat“ ist Teil eines größeren Projekts, bei dem Bürgerinnen und Bürger schrittweise in einen gemeinsamen Beratungs- und Diskussionsprozess eingebunden werden – von der Bewerbung über Workshops bis hin zur Diskussion im Studio.