at 20:15 on RBB Fernsehen
Zum Auftakt am 21.
April diskutieren „Die 12“ eine Frage, die viele Familien bewegt: Brauchen wir ein gesetzliches Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre?
Im Studio treffen unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen aufeinander. Kein TikTok, kein Instagram – ist das völlig übertrieben oder genau richtig?
Schränkt ein Verbot die persönliche Freiheit zu sehr ein oder muss sich der Staat gegen Konzerninteressen durchsetzen? Die Zuschauerinnen und Zuschauer erleben, wie sich im Laufe der 60-minütigen Sendung Standpunkte durch die Diskussion verändern.
Am Ende stimmt die Runde ab: Welche Argumente finden eine Mehrheit? Mit „Die 12 – rbb Bürgerrat“ bringt der rbb ein neues Diskussionsformat ins Fernsehen.
Zwölf Bürgerinnen und Bürger sprechen über zentrale gesellschaftliche Fragen – ausgewählt aus 100 Teilnehmenden aus Berlin und Brandenburg, die zuvor einen mehrstufigen Bürgerrats-Prozess durchlaufen haben. Die Teilnehmenden sind keine Politikerinnen oder Prominenten, sondern Menschen mit unterschiedlichen Lebensrealitäten: Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Studierende, Rentnerinnen und Rentner, Eltern oder Auszubildende.
Ihre Perspektiven und Erfahrungen prägen die Diskussion. Der Bürgerrat kommt bewusst ohne klassische Moderation aus.
Stattdessen wird das Gespräch strukturiert begleitet: Eine Art „Lotse“ achtet darauf, dass alle zu Wort kommen und die vereinbarten Gesprächsregeln eingehalten werden.
Die Inhalte und Argumente entstehen aus der Gruppe selbst – nicht durch Vorgaben der Redaktion oder des rbb. Im Studio treffen unterschiedliche Meinungen und Erfahrungen aufeinander.
Ziel ist nicht der schnelle Schlagabtausch, sondern eine Diskussion, in der Argumente ausgetauscht und Perspektiven verständlich gemacht werden. „Die 12 – rbb Bürgerrat“ ist Teil eines größeren Projekts, bei dem Bürgerinnen und Bürger schrittweise in einen gemeinsamen Beratungs- und Diskussionsprozess eingebunden werden – von der Bewerbung über Workshops bis hin zur Diskussion im Studio.