Mordaufträge im Seniorenheim - laut Staller eine Seltenheit. Rentnerin Hannelore Kramer behauptet aber steif und fest, dass ihr dort jemand nach dem Leben trachtet.
Dann segnet ihre Nachbarin das Zeitliche.
Hannelore Kramer ist sich völlig sicher, dass diese einem Mordanschlag zum Opfer gefallen ist, der eigentlich ihr gegolten hatte. Hubert und Staller gehen der Sache eher pro forma nach, weshalb Staller den toxikologischen Test eines angeblich vergifteten Orangensafts auch gleich am eigenen Leib durchführt. Dies befördert ihn direkt auf das "Tablett" von Pathologin Dr.
Anja Licht. Staller kommt mit dem Leben davon, weil er nur einen kleinen Schluck von dem vergifteten Saft zu sich genommen hat.
Allerdings besteht jetzt die Gewissheit: Jemand möchte Hannelore Kramer tatsächlich tot sehen! Infrage kommen ein verschmähter Liebhaber aus dem Altenheim und Hannelores Stiefbruder Jürgen Rollmann, dem gerade beträchtliche Renovierungskosten ins Haus stehen.
Immerhin hat Hannelore Kramer 60.000 Euro auf dem Konto, die als Erbe anfallen würden.
Und selbst der scheinbar so fürsorgliche Sohn Lorenz Kramer ist nicht unverdächtig - schließlich hat er seiner Mutter den tödlichen Saft in den Kühlschrank gestellt und seine Frau Karoline pflegt ein besonders frostiges Verhältnis zur Schwiegermutter.
Bevor sich Hubert und Staller jedoch näher mit den familiären Verflechtungen auseinandersetzen können, schlägt der Giftmörder ein zweites Mal zu.
Diesmal trifft es nicht nur die alte Frau Kramer tödlich, sondern beinahe auch ihren Stiefbruder. Während Polizeirat Girwidz daraufhin seine Männer zu einem äußerst behutsamen Vorgehen im Kreis der Senioren ermahnt, macht Lokalreporterin Barbara Hansen eine ausgesprochen interessante Entdeckung, was die Vergangenheit von Hannelore Kramers Pfleger Boris betrifft. Bei Mord hört der Spaß auf - aber nicht bei Hubert und Staller.
Die beiden Polizeiobermeister sind die Hüter des Gesetzes im malerischen, bayerischen Voralpenland. Unter der Dachmarke "Heiter bis tödlich" gehen neue Krimiserien mit jeweils 16 Folgen an den Start.
So unterschiedlich die Serien auch sind, haben sie eines gemeinsam: Es darf gelacht werden zwischen Husum und Oberbayern.