* Zwei Inder werden Berliner Der Zoo Leipzig ist der erfolgreichste Züchter von Lippenbären außerhalb Indiens, über 75 Jungtiere erblickten hier seit 1963 das Licht der Welt.
Dieser Tradition folgend und im Rahmen des europäischen Erhaltungszuchtprogramms wurden vor wenigen Wochen vier Lippenbären aus Indien nach Leipzig überführt.
Nach ihrer Quarantänezeit verlassen nun die Lippenbären Kaveri und Rajath den Leipziger Zoo, um in Berlin ihren endgültigen Bestimmungsort zu finden.
Der Zoo Leipzig hat die Futterumstellung schon vollzogen – weg von indischer Milch, Weißbrot mit Honig, hin zu zu einer sehr schmackhaften Obst-Gemüse-Suppe.
Diese Leipziger Suppe genießen sie nun ein letztes Mal bevor aus den beiden Indern waschechte Berliner Bären werden. * Neue Kletterbäume für die Orang Utans Um den Alltag der Orang Utans zu bereichern, denkt sich der Leipziger Zoo regelmäßig etwas Neues aus.
Nun werden zwei Bäume, die vorher elektrisch gesichert waren, den Orang Utans zum Klettern und Spielen frei gegeben. Es braucht etwas Zeit bis sie die neue Attraktion entdecken – doch kaum entdeckt – ist die Begeisterung grenzenlos.
Nur ihr Anführer, der Orang Utan Chef Bimbo, ist schlecht gelaunt.
Seine schwere Statur steht dem Klettervergnügen massiv im Wege. * Familienzusammenführung Przewalski-Pferde wurden bis 1969 in freier Wildbahn ausgerottet.
Glücklicherweise konnte durch eine koordinierte Zucht mit den verbliebenen Restbeständen in Zoologischen Gärten eine stabile Population aufgebaut und die Art gerettet werden.
Heute gibt es wieder Projekte, die sich mit der Auswilderung dieser robusten Rasse beschäftigt. Der Zoo Leipzig hat dieses Jahr einen regelrechten Fohlen-Segen.
Vier Jungtiere erblickten dort das Licht der Welt. Der jüngste Nachwuchshengst Liang wird nun zusammen mit seiner Mutter Raissa in die Gruppe integriert.
Und obwohl erst wenige Tage alt, mischt der Kleine die Herde ganz schön auf. Gemeinsam mit den Tierpflegern des Leipziger Zoos gewinnen die Zuschauer Einblicke in eine faszinierende Welt, die ihnen normalerweise verschlossen bleibt.