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Jedes Jahr erkranken in Deutschland rund 75.000 Frauen neu an Brustkrebs.
Das Mammakarzinom, so wird Brustkrebs in der Fachsprache genannt, ist laut Zentrum für Krebsregisterdaten des Robert Koch-Instituts die häufigste Krebserkrankung bei Frauen.
Aber Krebs ist nicht gleich Krebs. Das gilt bei Tumoren in der Brust ganz besonders.
Die Art des Brustkrebses wird deshalb in Untersuchungen anhand von verschiedenen Kriterien genau bestimmt, um dann die Behandlung optimal anpassen zu können.
Das fördert die Heilungschancen. Die Diagnose Brustkrebs trifft in Deutschland jedes Jahr etwa 75.000 Frauen und auch 700 Männer.
Die Krankheit und die nötigen Therapien bedeuten einen deutlichen Einschnitt ins Leben, bringen oft erhebliche körperliche und seelische Belastungen, Schmerzen, Ängste und Schwäche mit sich.
Die gute Nachricht: Tatsächlich steigen die Heilungschancen seit Jahren an. Grund dafür: immer bessere und individuellere Therapiemöglichkeiten. Entscheidend für diese Entwicklung sind insbesondere Fortschritte in der Pathologie.
An Gewebeproben werden mit modernen biomedizinischen Methoden die spezifischen Eigenschaften des Tumors bestimmt.
Und genau dieser Fingerabdruck entscheidet darüber, welche der modernen, zielgerichteten Therapien wie Antikörper oder Antihormone am besten passen und auf welche körperlich belastenden Schritte wie Bestrahlung oder Chemotherapie verzichtet werden kann.