* Epstein Files - Das norwegische Netzwerk In kaum einem europäischen Land sind so viele hochrangige Vertreter von den jüngsten Enthüllungen im Epstein-Skandal betroffen wie in Norwegen.
Neben Kronprinzessin Mette-Marit finden sich auch ehemalige ranghohe norwegische Politiker in den Epstein-Files. Unter ihnen Ex-Ministerpräsident Jagland und Ex-Außenminister Brende.
Eine Botschafterin wurde mittlerweile suspendiert. Ihre Kinder sollten laut Akten fünf Millionen Dollar von Jeffrey Epstein erben. Wie groß ist der Vertrauensverlust in Politik und Monarchie in Norwegen?
Und warum suchten so viele einflussreiche Menschen in Norwegen offenbar Epsteins Nähe? * Schweiz - Crans Montana und der schwere Weg zurück ins Leben Für die deutsch-französische Familie um Valentin (16) und Ferdinand (19) steht seit dem 1.
Januar 2026 die Zeit still. Die Söhne hatten gemeinsam mit Freunden eine Ski-Woche in Crans-Montana organisiert. Silvester feierten sie in der Bar „Le Constellation“.
Um 01:40 Uhr klingelt das Telefon der Mutter: „Mama - hier ist Feuer. Es ist ganz furchtbar. Ich weiß nicht, wo der Valle ist“. Was die Familie seither durchlebt, ist von außen kaum vorstellbar.
Da ist der Kampf gegen die traumatischen Erinnerungen des beinahe unverletzten ältesten Sohns, der mehrfach in die Flammen zurückging, um seinen Bruder zu suchen, und anschließend über Stunden der Feuerwehr bei der Triage der Schwerverletzten half.
Da ist der physische Kampf des Jüngsten, dessen Hautoberfläche zu 40 Prozent verbrannte, und der nach 23 Tagen in künstlichem Koma nun langsam zu sich kommt - und mit dem Bewusstsein kommen auch die Erinnerungen an die Silvesternacht wieder. * USA - Wie viel Little Havanna steckt in Marco Rubios Außenpolitik?
Die große wie einflussreiche kubanische Exilgemeinde in Miami ist streng konservativ – und stolz auf ihren Aufstieg in den USA. Einer ihrer bekanntesten Söhne: Marco Rubio.
Unweit von „Little Havanna“ wächst er in einfachen Verhältnissen auf, macht früh Karriere in der Politik. Als US-Außenminister verspricht Rubio nun Härte gegenüber Kuba und spricht vom letzten Kapitel des Kalten Krieges.
Viele Weggefährten sehen in Rubio den amerikanischen Traum.
Andere werfen ihm vor, die Interessen seiner eigenen Community zu verraten; vor allem wegen der Abschiebepolitik der Regierung Trump, die auch kubanische Familien in Florida trifft.
Wie stark prägt Rubios Geschichte seine heutige Politik? Fällt ihm sein Kurs auf die Füße oder ist er der neue starke Mann neben dem Präsidenten? * Venezuela - Wann kommt der Aufschwung? Der Maracaibo-See war einmal das Herz von Venezuelas Ölreichtum – heute ist er eine giftige Brühe aus Öl und Verfall.
Fischer wie Hector Flores kämpfen ums Überleben zwischen Ölflecken und Bauruinen.
Das Land mit den größten Erdölreserven der Welt kann seinen Reichtum nicht mehr nutzen. „Eigentlich hat Venezuela alles, um reich zu sein“, sagt er.
Doch die staatliche Ölgesellschaft PDVSA ist pleite. Anlagen verrotten, Umweltzerstörung ist allgegenwärtig. Statt 3 Millionen Barrel fließen nur noch Bruchteile.
Etwas mehr als ein Monat nach der Entführung von Venezuelas autoritärem Machthaber Maduro ist Venezuela in einem Schwebezustand.
Die Interimsregierung baut hektisch den Ölsektor um, Investoren sollen kommen – aber kommen sie auch? Für Hector Flores bleibt vorerst nur Hoffnung auf wirtschaftlichen Aufschwung.
Und ein demokratischer Wandel ist bisher in weiter Ferne. Die alten Machtstrukturen wirken intakt, die gleichen Eliten kontrollieren Militär, Sicherheitsapparate und Wirtschaft.
Das Regime setzt weiter auf bekannte Strategien: Reformversprechen, symbolische Gesten, Zeitgewinn.
Ein echter politischer Übergang bleibt bislang Ankündigung – nicht Realität. * UN - Menschenrechtsanwälte unter Druck Tausende Menschen kommen jedes Jahr zu den Vereinten Nationen nach Genf, um dort über Menschenrechtsverletzungen in ihren Heimatländern zu berichten.
Doch einige UN-Mitgliedssaaten versuchen mit viel Aufwand, diese kritischen Stimmen zu unterdrücken: Bedrohungen, Einschüchterungen und Verfolgungen reichen bis auf das UN-Gelände.
In mindestens einem halben Dutzend Fällen war die Bedrohungslage so extrem, dass sie nicht mehr in ihre Heimat zurückkehren konnten und nun in Genf festsitzen.
Die UNO, ohnehin finanziell am „Existenzminimum“, so der Hochkommissar für Menschenrechte Türk, bringe das Problem an ihre Grenzen. * Bulgarien - Lehrer der Genies macht Wer bei ihm lernt, kann Nobelpreise gewinnen: Teodosi Teodosiew ist der weltweit wohl erfolgreichste Physik-Lehrer.
Er unterrichtet seine Talente ehrenamtlich in einer leerstehenden Schule mitten im Balkan-Gebirge in Bulgarien – einem der ärmsten Länder Europas. Seinen Schützlingen stehen die besten Universitäten der Welt offen und ein Platz in der globalen Spitzenforschung.
Katerina Neydenova ist eine von Teodosis Schülerinnen. Heute untersucht sie mit High-Tech-Elektronenmikroskopen Proteine, um künftig bakterielle Krankheiten bekämpfen zu können.
Womöglich erhält Katerina eines Tages einen Nobelpreis für ihre Arbeit in Cambridge. Für seine Arbeit wurde „Teo“ mehrfach ausgezeichnet.
Er baut gerade eine alte, verlassene Schule in einem Dorf im Balkan-Gebirge aus. „Ohne Internet können wir uns dort auf Physik-Aufgaben konzentrieren.“ * China: Das traurige Plüsch-Pferd trifft ein Lebensgefühl Ein rotes Plüsch-Pferd mit großen blauen Augen und einer goldenen Schleife um den Hals.
Eigentlich sollte es lächeln. Doch in einer Fabrik wird versehentlich der Mund falschrum drauf genäht – und wird so kurz vor dem chinesischen Neujahrsfest zum Massenphänomen.
Viele junge Menschen erkennen sich darin wieder – zwischen Jobangst, Leistungsdruck und wenig Perspektiven.
Was sagt dieser Trend über die Stimmung im Land? Das in Deutschland wohl beliebteste Auslandsmagazin bringt packende Reportagen, die dem Zuschauer nicht zuletzt bei der Orientierung über die aktuellen Ereignisse auf dem Globus helfen sollen.