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In dieser 30-minütigen Extra-Ausgabe von kinokino stellt Moderatorin Christina Wolf die Höhepunkte der 60.
Internationalen Hofer Filmtage vor: Pegah Ferydoni und der Politthriller „Neda“ – Der Preis der Gerechtigkeit Mit „Türkisch für Anfänger“ wurde sie berühmt: Schauspielerin und Moderatorin Pegah Ferydoni, die einer politisch engagierten Künstlerfamilie aus dem Iran entstammt.
Auf den Hofer Filmtagen ist sie in einer Hauptrolle zu sehen, im Politthriller „Neda“.
So heißt die Iranerin, die versucht, sich ein neues Leben in Hamburg aufzubauen und ihre Vergangenheit in einem iranischen Frauengefängnis hinter sich zu lassen.
Da begegnet sie als Übersetzerin der Ausländerbehörde einem ihrer ehemaligen Peiniger. Doch nun hat sie, das einstige Opfer, auf einmal die Macht über den Täter.
kinokino-Interview erzählt Ferydoni vom Preis der Gerechtigkeit und ihrer Sorge um die Zukunft des iranischen Volkes. KI – die kreative Zukunft? Die Debatte um den Kurzfilm „Carpe Diem“ Ein Paar, das seinen letzten gemeinsamen Tag erlebt, in der Science-Fiction-Dystopie „Carpe Diem“.
Sie reden über das gemeinsame Leben, küssen sich, schlendern durch einen zerfallenen Freizeitpark, im Licht der untergehenden Sonne. Doch nichts davon ist echt, die Gesichter, der Hintergrund, die Szenerie – alles täuschend real von der KI erschaffen.
Regisseurin Anca Miruna Lazarescu will mit diesem Projekt die Grenzen der KI austesten und bewusst Fragen stellen, nach Autorenschaft, Verantwortung, kreativer Kontrolle und der Zukunft des Filmemachens.
Themen, die sie im Talk mit kinokino anspricht. Ein Schüler-Chor als Hoffnungsträger: der neuseeländische Hit „Tinā“ Als im neuseeländischen Christchurch die Erde bebt und Häuser einstürzen, verliert die Lehrerin Mareta ihre hochtalentierte Tochter, die sich für ein Musikstipendium beworben hatte.
Mareta versinkt in Trauer, bis sie einen Posten an einer Elite-Schule antritt.
Dort setzt sie sich nicht nur gegen Rassismus zur Wehr, sondern gründet einen Chor, der nicht nur ihr, sondern auch den jungen Schülerinnen und Schülern Hoffnung und ein Gefühl des Miteinanders gibt.
Regisseur Miki Magasiva landete mit „Tinā“ – samoanisch für „Mutter“ – in seiner neuseeländischen Heimat einen Hit und präsentiert den Film nun in Hof – mit musikalischer Überraschungseinlage. Außerdem stellen wir die berührende Doku über die Autorin Lily Brett vor, deren Eltern Auschwitz überlebten und sich anschließend in Bayern zufällig wieder trafen. Wir blicken auf den Gewinnerfilm des Förderpreises „Neues Deutsches Kino“, und tauchen ein in das Phänomen der Vertical Micro-Dramas, die im Hochkant-Format in den sozialen Medien ein riesiges junges Publikum erobern.