20:15: Alles ist gutgegangen | Arte | 9/9 2026 Arte
20:15 - 22:05
4 Stunden

Alles ist gutgegangen

at 20:15 on Arte

Spielfilm Frankreich 2021 (Tout s'est bien passé)

Eine Schriftstellerin und ihre Schwester lassen sich von ihrem charmanten wie intriganten Vater dazu breitschlagen, ihm eine illegale Sterbehilfereise in die Schweiz zu organisieren. Die Vorbereitungen des Vorhabens stürzen die beiden Frauen in eine emotionale Achterbahnfahrt, zumal ihr in seinem Todeswunsch fest entschlossener Vater sie mit einer immer wieder von Neuem aufkeimenden Lebens- und Genusslust irritiert. Die Pariser Schriftstellerin Emmanuèle und ihre Schwester Pascale werden ins Krankenhaus gerufen.

Ihr Vater André hatte einen schweren Schlaganfall. Unter vier Augen bittet der nunmehr halbseitig gelähmte und deshalb todessehnsüchtige Lebemann und Kunstfanatiker Emmanuèle darum, für ihn eine Sterbehilfe zu organisieren.

Emmanuèle und ihre von André mit Kalkül ausgegrenzte Schwester hoffen zunächst vergebens auf einen Sinneswandel ihres meinungsstarken Vaters.

Sie quartieren ihn unter anderem in eine bessere Klinik um - doch der manipulative Charmeur bleibt fest entschlossen. Zum Verdruss der beiden Frauen kreuzt in der Zwischenzeit auch Andrés aufdringlicher und von ihnen verhasster Ex-Liebhaber Gérard unangekündigt am Krankenbett ihres Vaters auf. In Rücksprache mit Andrés Anwalt beginnen Emmanuèle und Pascale widerwillig, die Möglichkeiten eines assistierten Suizids zu recherchieren.

Angesichts eines geltenden Sterbehilfeverbots in Frankreich nehmen sie Kontakt zu der Vertreterin eines Schweizer Sterbehilfevereins in Bern auf. Trotz intellektueller Vorbehalte gegen einen Tod in Bern zeigt sich André davon begeistert, dass sein letzter Wunsch Form anzunehmen beginnt.

Bei einem Kennenlernen mit der Schweizer Kontaktdame seiner Töchter präsentiert er mit geradezu spitzbübischem Stolz seine Fähigkeit, eigenständig ein Glas zu halten und auszutrinken - was eine Grundbedingung dafür ist, dass er das Sterbehilfeangebot wahrnehmen kann. Trotz seines unerschütterlichen Sterbewillens irritiert André Emmanuèle und Pascale sowie seine depressive und an Parkinson erkrankte Ex-Frau Claude in seinen letzten verbleibenden Wochen mit immer neuen Anwandlungen einer ebenso unbändigen Lebens- und Genusslust: Emmanuèle muss ihn über das aktuelle Kunsttreiben auf dem Laufenden halten, zudem wünscht sich André, noch einmal in seinem Lieblingsrestaurant zu essen, und lässt einen ersten Termin für seine illegale Ausreise in die Schweiz verschieben, um ein Konzert seines Enkels an Pascales Seite nicht zu verpassen. Als Emmanuèle und Pascale ihren Vater am Tag des Abschieds bereits aus seinem Krankenzimmer geschmuggelt haben, müssen die beiden kurzzeitig umdisponieren, als sie die lokale Polizei vorlädt, die einen anonymen Tipp zu ihrem Vorhaben erhalten hat.

Die Schwestern vermuten, dass Gérard dahintersteckt. André reist allein in einem für ihn unter einem Vorwand organisierten Krankentransport aus, wonach seine Töchter einige Stunde in Ungewissheit am Telefon bangen, bis sie der erlösende Anruf ihrer Kontaktdame erreicht: Alles sei gut gegangen. Mit Tragikomik und einer zeitweisen Krimispannung nähert sich der renommierte französische Filmemacher François Ozon ("8 Frauen", "Der andere Liebhaber", "Gelobt sei Gott") in seinem leichtfüßigen Drama "Alles ist gutgegangen" auf originelle Weise dem Thema der Sterbehilfe an.

Seine Premiere feierte der Film 2021 im Wettbewerb der Filmfestspiele von Cannes. Ozon verfilmt in "Alles ist gutgegangen" mit viel Wärme und Feingefühl da Mit Tragikomik und einer zeitweisen Krimispannung nähert sich der renommierte französische Filmemacher François Ozon ("8 Frauen", "Der andere Liebhaber", "Gelobt sei Gott") in seinem leichtfüßigen Drama "Alles ist gutgegangen" auf originelle Weise dem Thema der Sterbehilfe an.

Seine Premiere feierte der Film 2021 im Wettbewerb der Filmfestspiele von Cannes.

Ozon verfilmt in "Alles ist gutgegangen" mit viel Wärme und Feingefühl das gleichnamige, autobiografische Buch der verstorbenen und mit ihm als Drehbuchautorin verbundenen Schriftstellerin Emmanuèle Bernheim.

Mit dem Casting der Hauptdarstellerin Sophie Marceau ("James Bond 007 - Die Welt ist nicht genug", "Braveheart") und der Fassbinder-Muse Hanna Schygulla erfüllte sich der Regisseur zwei Herzenswünsche.

Auf teilen
Auf Facebook teilen
Facebook
X
Auf E-mail teilen
E-mail
Arte keyboard_arrow_right
08:55

Wilde Dynastien

Wilde Dynastien
09:40

Wilde Dynastien

Wilde Dynastien
10:25

Wilde Dynastien

Wilde Dynastien
11:25

Re: Asyl im Gotteshaus

Re: Asyl im Gotteshaus
11:55

Küchen der Welt

Küchen der Welt
12:25

Stadt Land Kunst

Stadt Land Kunst
13:10

Stadt Land Kunst

Stadt Land Kunst
14:00

Rendezvous mit einer Leiche

Rendezvous mit einer Leiche
15:40

Mit Kompass und Köpfchen auf hoher See

Mit Kompass und Köpfchen auf hoher See
16:10

Wilde Dynastien

Wilde Dynastien
16:55

Wilde Dynastien

Wilde Dynastien
17:40

Geister der Wüste

Geister der Wüste
18:35

Streifen durch die Wildnis

Streifen durch die Wildnis
19:20

ARTE Journal

ARTE Journal
19:40

Re: Allein mit 18, wenn staatliche Fürsorge endet

Re: Allein mit 18, wenn staatliche Fürsorge endet
20:15

Alles ist gutgegangen

Alles ist gutgegangen
22:05

Sophie Marceau

Sophie Marceau
23:00

Der Fall Nevenka

Der Fall Nevenka
01:45

Das Srebrenica Tape

Das Srebrenica Tape
03:10

Mit offenen Augen

Mit offenen Augen
03:20

28 Minuten

28 Minuten
04:09

Athleticus

Athleticus
04:15

42 - Die Antwort auf fast alles

42 - Die Antwort auf fast alles