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Traditionell braucht ein gutes Bier Hopfen - aber lässt sich mit der Pflanze auch kochen?
Im Mühlviertel, Österreichs größtem Hopfenanbaugebiet, wagen Edeltraud Jungwirth und ihre Freundin Janina Wegscheider ein Experiment und verwenden die frischen Hopfendolden in traditionellen Gerichten. Das österreichische Mühlviertel ist bekannt für seine lange Brautradition.
Hier wird Hopfen angebaut, eine unverzichtbare Zutat für das Bieraroma. Edeltraud Jungwirth und ihre Freundin Janina Wegscheider haben die Felder stets im Blick, doch gekocht haben sie mit Hopfen noch nie.
In diesem Jahr wagen sie zum ersten Mal einen Versuch. Aus frischen Hopfendolden entstehen dabei Gerichte wie Hopfen-Bruschetta, gefüllte Hopfenblätter und Hopfenblüten im Bierteigmantel.
Auf den Tisch kommen zudem traditionelle oberösterreichische Spezialitäten wie sogenannte Wespennester mit Spinat- oder Apfelfüllung sowie Bauernkrapfen mit Aprikosenmarmelade.
Getafelt wird in historischer Kulisse: Auf Burg Reichenstein, einer Anlage mit Museum und Wohnturm, dem Lebensmittelpunkt von Edeltraud. "Zu Tisch" reist in die Regionen Europas und schaut bei der Zubereitung traditioneller Gerichte zu.
Die Küchenkultur europäischer Landschaften offenbart ihren Reichtum und weckt Verständnis für eine vielleicht fremde Lebensart.