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1975: Der puerto-ricanische Gangsterboss Carlito Brigante war aufgrund seiner Verbrechen zu 30 Jahren Haft verurteilt worden.
Doch er hat Glück: Sein Anwalt David Kleinfeld entdeckt einen Verfahrensfehler und holt Carlito schon nach fünf Jahren aus dem Gefängnis. Als freier Mann in New York fasst Carlito einen Entschluss: Er will mit seiner kriminellen Vergangenheit endgültig abschließen und ein bürgerliches Leben führen.
Sein Traum ist es, sich auf den Bahamas zur Ruhe zu setzen - doch dafür muss er zunächst auf legale Weise Geld verdienen … Auch privat will der Ex-Mafioso einen Neuanfang wagen: Mit seiner ehemaligen Geliebten, der Tänzerin Gail, beginnt er eine ernsthafte Liebesbeziehung.
Gail bestärkt Carlito in seinem Vorhaben und plant eine gemeinsame Zukunft mit ihm.
Doch der Ausstieg aus dem Drogenmilieu fällt dem berüchtigten Carlito schwerer als gedacht - und ausgerechnet der Anwalt David Kleinfeld verwickelt ihn wieder in zwielichtige Geschäfte.
Wird er sein altes Leben wirklich hinter sich lassen können? Brian De Palmas fesselnder Gangsterfilm bietet neben großer Spannung und Nervenkitzel mitreißend melancholische Szenen.
Zweifach für die Golden Globes nominiert - und mit den Oscar-Preisträgern Al Pacino und Sean Penn in den Hauptrollen. Regisseur Brian De Palma, der vor allem mit „Scarface“ (1983), „Die Unbestechlichen“ (1987) und „Mission: Impossible“ (1996) große Erfolge erzielte, lieferte mit „Carlitos Weg“ ein weiteres von der Kritik gelobtes Meisterwerk.
Brian De Palmas Filme sind maßgeblich vom Meister der Suspense, Alfred Hitchcock, inspiriert.
Zudem sind Voyeurismus und Doppelgängertum wiederkehrende Motive seiner Filme. „Carlitos Weg“ wurde zweifach für die Golden Globes nominiert und im Jahr 2000 von der französischen Zeitschrift „Cahiers du Cinéma“ als bester Film der 1990er Jahre ausgezeichnet.
Der Film basiert auf dem Buch „After Hours“ der Bücherreihe von Edwin Torres über das kriminelle Leben von Carlito Brigante.