17:50: Die gefährlichsten Bahnstrecken der Welt | Arte | 7/3 2026 Arte
17:50 - 18:35
4 Stunden

Die gefährlichsten Bahnstrecken der Welt

at 17:50 on Arte

Der Anden-Explorer

Eine der höchstgelegensten Eisenbahnstrecken der Welt für mitten durch die Anden Perus: die Ferrocarril del Sur. Ausgangspunkt ist die historische Hauptstadt Cusco.

Von dort aus führen die Gleise in zwei Richtungen: einmal Richtung Norden zur weltberühmten Ruinenstadt Machu Picchu.

einmal in den Süden über den Titicacasee und die Hochebene der peruanischen Anden nach Arequipa. Die spektakuläre Strecke zum Machu Picchu führt entlang des Flusses Urubamba durch das „heilige Tal der Inkas“.

Immer wieder beschädigen Erdrutsche die eng an den Bergen liegende Bahnstrecke.

Besonders in der Regenzeit können Geröll- und Schlammmassen eine Gefahr für die Schienen darstellen. Erste Pläne für eine Eisenbahnlinie durch die peruanischen Anden entstanden bereits in den 1850er Jahren, um landwirtschaftliche Produkte aus der Region Cusco an die Küste zu transportieren.

Heute erinnert nichts mehr an die Strapazen der Arbeiter, die sich jahrelang mit Spitzhacke durch diese einsame Gegend gequält haben. Entlang der schneebedeckten La Raya-Bergkette in über 4.000 Meter Höhe fährt der Zug durch ein Gebiet von ungezähmter natürlicher Schönheit und weiter zum Titicacasee, einem der höchstgelegenen Seen der Welt. Auf seinem weiteren Weg windet sich der Zug bis auf eine Höhe von 4.470 Metern, um die Hochebene von Imata zu passieren, bis Arequipa erreicht ist, die angeblich schönste Stadt Perus – die Endstation für den Andean Explorer. Film von Marita Neher

Auf teilen
Auf Facebook teilen
Facebook
X
Auf E-mail teilen
E-mail
Arte keyboard_arrow_right
05:00

Plötzlich alles anders (5/6)

Plötzlich alles anders (5/6)