08:05: Stadt Land Kunst | Arte | 6/2 2026 Arte
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Stadt Land Kunst

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Barbara Hepworths Cornwall / China / Ghana

(1): Das plastische Cornwall der Bildhauerin Barbara Hepworth In der Abgeschiedenheit ihres Ateliers hielt die Britin Barbara Hepworth (1903–1975) fast ein halbes Jahrhundert lang Zwiesprache mit dem Material.

Das gleichmäßige Geräusch des Meißels, der den Stein bearbeitet, war ihr tief vertraut. Die Künstlerin, die heute als eine der wichtigsten Vertreterinnen der abstrakten Bildhauerei des 20.

Jahrhunderts gilt, fand ihre persönliche Ausdrucksform erst in der Mitte ihres Lebens.

In der windgepeitschten Abgeschiedenheit Cornwalls, das sie unermüdlich durchwanderte, schuf Hepworth ab 1939 ihre symbolträchtigsten Werke und ließ sich dabei von der an Nuancen reichen Vielfalt der Landschaft leiten. (2): Bambus, das jahrtausendealte Fundament Chinas Ohne Bambus könnte der Panda in China nicht überleben – ebenso wenig wie der Mensch.

Seit rund 5.000 Jahren bildet Bambus das Fundament der chinesischen Zivilisation.

Mal als Waffe, mal als Schreibmaterial begleitete er die Geschichte des Landes durch kriegerische Jahrhunderte bis hin zur Entstehung eines geeinten China. Für die ländliche Elite bereitete die Pflanze den Weg zu künstlerischer Entfaltung, bis das Hinterland im Zuge der großen kommunistischen Reformen des 20.

Jahrhunderts immer mehr vernachlässigt wurde.

Heute wird Bambus angesichts der Hektik in den Städten von vielen Chinesen wiederentdeckt – als Symbol ihrer traditionellen Wurzeln. (3): Hawaii: Waolis panierter Fisch In Hana auf der Insel Maui bereitet Waoli "Breaded Bluefin Trevally" zu.

Dafür schneidet er von einem selbstgeangelten Prachtexemplar den Schwanz ab, nimmt den Fisch aus und häutet ihn. Anschließend zerteilt er die Filets, taucht sie in geschlagenes Ei und paniert sie mit Semmelbröseln.

Nach einer Runde in der Fritteuse kann der Schmaus beginnen. (4): Ghana: Ein Stoff vom anderen Ende der Welt In Ghana und dem übrigen Westafrika kleiden sich viele Menschen in Waxstoffen.

Diese Stoffe, die heute für die Region typisch sind, stammen ursprünglich nicht aus Afrika. Holländische Kolonialherren verschifften ihn im 19. Jahrhundert hierher – vom anderen Ende der Welt ...

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