In Nigeria tauchen regelmäßig faszinierende Terrakottafiguren auf, die der sogenannten Nok-Kultur (ca. 1500 v. Chr. bis 200 n. Chr.) zugerechnet werden.
Sie stammen aus Raubgrabungen und werden auf dem Antiquitätenmarkt zu hohen Preisen gehandelt. Für die Wissenschaft aber blieb die Nok-Kultur lange ein Rätsel. Auf der mühevollen Suche nach unberührten Fundplätzen war es neben dem Zufall vor allem die Zusammenarbeit mit "Raubgräbern", die zu den ersten Grabungserfolgen führte. In den vergangenen Jahren verstand das Team, warum die Terrakotta-Figuren zerschlagen und anschließend fragmentiert in Gruben deponiert wurden.