at 04:30 on WDR Fernsehen
1946 ereignet sich in Bergkamen das schlimmste Grubenunglück Deutschlands. Bei einer Explosion in 900 Metern Tiefe werden 405 Bergmänner getötet. Die Folgen sind bis heute spürbar. Am 20.
Februar 1946 erschüttert eine Schlagwetterexplosion die gesamte Schachtanlage "Grimberg 3/4". Aus dem Einstieg schlägt eine 300 Meter hohe Stichflamme.
Dann folgt eine Kohlenstaubexplosion. 405 Bergmänner hinterlassen fast 300 Frauen und mehr als 400 Kinder. Nur 64 Kumpel können gerettet werden.
Die Dokumentation rekonstruiert das tragische Unglück und zeichnet die Spuren nach, die der "Mythos Grimberg" bis heute bei den Menschen und in der Stadt hinterlassen hat.
Mithilfe von Zeitzeugen, Experten und umfangreichem Archivmaterial wird deutlich, wie es zu der Katastrophe kommen konnte. Die Jahre danach werden nicht einfacher.
Das Unglück ist allgegenwärtig. Im Film erzählen Kinder der Opfer und auch die der Überlebenden, wie sie mit dem größten Wendepunkt ihres Lebens umgehen.