In der ersten Sendung des neuen Jahres feiern Christoph Sieber und die "Mitternachtsspitzen" einiges von dem, was es 2026 zu feiern gilt: 800 Jahre Hamm, jene Stadt, die am Aschermittwoch 1226 gegründet wurde und im Laufe der Jahrhunderte viele Menschen fesselte - in der Gegenwart zum Beispiel, wenn ICE's behutsam und geruhsam in zwei Zugteile getrennt werden; Donald Trump, einen der größten Entertainer und Zauberer des amerikanischen Showbiz, der sein Publikum unermüdlich mit neuen Tricks überrascht; Köln und sein Krisenmanagement, das allzeit derart gut aufgestellt ist, dass Stromausfälle wie jüngst in Berlin für die Domstadt kein Problem wären. Selbstverständlich thematisieren die "Mitternachtsspitzen" auch weniger Feierliches: Was droht Kindern und Jugendlichen beim Surfen im Internet?
Wie mildert man die Wohnungsnot? Dürfen Haustiere mit ins Bett? Ist akzentfreies Deutsch von Vorteil oder eher nicht?
Wieso sprechen mit spätem Blick auf die Corona-Jahre so viele von halbseidenen Maskendeals und so wenige von undurchsichtigen Geschäften der Plexiglasindustrie?
Und nicht zuletzt: Wann kommt der wirtschaftliche Aufschwung? Selbstredend, dass die "Mitternachtsspitzen" als Hort nicht nur des Frohsinns, sondern auch der Hochkultur, zur Aufarbeitung dieses letzten Themas die neue Fassung eines modernen Klassikers präsentieren: "Warten auf Godot" von Samuel Beckett.