* USA: Fünf Jahre nach dem Sturm aufs Kapitol Am 6. Januar 2021 stürmten Anhänger von Donald Trump das US-Kapitol, um die Bestätigung des Wahlergebnisses infrage zu stellen.
Trotz fehlender Beweise für Wahlbetrug behauptet Trump weiterhin, die Wahl 2020 gewonnen zu haben. Unsere USA-Korrespondentin Gudrun Engel spricht mit Betroffenen, Tätern und Juristen.
Wegen des Angriffs starben fünf Menschen, Hunderte wurden verletzt. Über 1.500 Personen wurden angeklagt, etwa 1.200 verurteilt, die Hälfte sitzt in Haft.
Mit Trumps Wiederwahl 2025 erfolgten Begnadigungen zahlreicher Inhaftierter, was zu verstärkten gesellschaftlichen Spannungen führte. Ein tiefgründiger Blick auf Demokratie, Gerechtigkeit und gesellschaftlichen Zwiespalt in Amerika.
Die Reportage von Gudrun Engel hilft zu verstehen, warum der 6.
Januar 2021 das Land bis heute prägt. * USA: Mächtigste Armee der Welt trainiert für den Ernstfall Kaum ein Jahr nach Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump steht die bisherige globale Weltordnung auf dem Prüfstand.
Das Völkerrecht scheint zunehmend von der Maxime des Stärkeren abgelöst zu werden. Im Zentrum der neuen US-Strategie steht die militärische Stärke.
Ein Kamerateam der ARD begleitete die mächtigste Armee der Welt bei einem Dschungeltraining auf Hawaii – Szenario: Ernstfall globaler Einsätze.
Unter extremen Bedingungen mit schlechter Sicht, hoher Luftfeuchtigkeit und schwerem Gelände lernen die Soldaten, auch hinter feindlichen Linien schnell und entschlossen zu agieren.
Das Motto "Peace through strength" ("Frieden durch Stärke") spiegelt die selbsterklärte Philosophie wider: Nur durch militärische Überlegenheit soll geopolitische Stabilität erzielt werden.
Diese Ausbildung in Hawaiis Dschungel, unweit der touristischen Strände Waikikis, ist mehr als ein Überlebenstraining.
Nach Jahren der Kriegsführung in Wüsten- und Bergregionen verlagert sich der Fokus der US-Streitkräfte unter Trump deutlich in Richtung Indo-Pazifik – ein Schritt, der auch der Abschreckung Chinas dient.
Zudem bereiten sich die Truppen auf mögliche Einsätze in Lateinamerika vor, etwa in Kuba oder Venezuela, wo die US-Regierung wiederholt politische und militärische Optionen ins Spiel bringt. Die Weltbilder blicken Woche für Woche bis zum Horizont und weiter.
Sie erzählen die wichtigen Geschichten aus dem Ausland: bildstark und informativ.
Julia-Niharika Sen zeigt zusammen mit den ARD-Korrespondenten weltweit den Alltag der Menschen im nahen und fernen Ausland: in packenden Reportagen, spannenden Geschichten und berührenden Porträts.