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Auslandskorrespondenten berichten

* Iran: Mullah-Regime vor dem Ende? Wie geht es weiter im Iran?

Nach brutalen Einsätzen von Polizei und regimetreuen Milizen, bei denen mehrere Tausend Menschen getötet worden sein sollen, liegt über dem Iran bleierne und ängstliche Ruhe.

Viele wagen sich nicht mehr vor die Tür, weil willkürliche Festnahmen und harte Strafen drohen. Noch kann das islamistische Regime der Mullahs sich mit Gewalt behaupten, aber die Wut bei den Menschen im Iran wächst.

Der Weltspiegel berichtet über die Entschlossenheit der Menschen und über die Verzweiflung angesichts der Drohungen des Regimes. * Grönland: Wie wehren gegen die US-Übergriffe?

Nach den Gesprächen zwischen der US-Regierung, dem dänischen Außenminister und der zuständigen grönländischen Ministerin bleiben die Fronten verhärtet.

Trotz interner Kritik erneuert US-Präsident Trump seine Forderung, Grönland dem amerikanischen Staatsgebiet einzuverleiben. Aus Grönland findet Trump nur wenig Unterstützer für seinen Plan, obwohl er mit finanziellen Geschenken für jeden der 55.000 Einwohner lockt.

Viele Grönländer leben mit einer kritischen Distanz zu Dänemark, nach vielen schlimmen Erfahrungen mit der ehemaligen Kolonial-Macht.

Sie wollen ihre Unabhängigkeit erhalten und nicht an ein anderes Land „verkauft werden“. * Kuba: Das nächste Venezuela? „Kuba wird als nächstes fallen“, drohte Donald Trump zuletzt der sozialistischen Karibikinsel.

Es werde kein venezolanisches Erdöl mehr nach Kuba fließen, wenn die autoritäre Regierung keinen „Deal“ mache – wie auch immer der aussehen soll.

Tatsächlich fragen sich in Kuba viele, ob ihr Regime als nächstes weggefegt wird – nachdem die USA Anfang Januar den autoritären Machthaber Venezuelas, Nicolas Maduro, festnahmen.

Und fraglich ist, was passiert, wenn Trump mit der Blockade komplett ernst macht. Schon jetzt sitzt Kuba weitgehend im Dunkeln: Stundenlange Stromausfälle und Treibstoffmangel sind Alltag.

Die Unsicherheit wächst, niemand weiß, wie es weitergeht.

Der Weltspiegel berichtet über den schwierigen und angespannten Alltag in Kuba. * USA: Üben für den Militär-Einsatz weltweit - Dschungeltraining auf Hawaii Schlechte Sicht, Hitze, hohe Luftfeuchtigkeit und immer die Gefahr eines Hinterhalts in den dichten Büschen.

Nicht ohne Grund gilt der Dschungel unter US-Soldaten als „unerbittlich“.

Auf schlammigen, steilen Wegen durch dichte Vegetation können im „J“ – angelehnt an das englische Wort „Jungle“ – aus 200 Metern Luftlinie stundenlange Märsche werden.

Nach Jahrzehnten der Kriege in den Wüsten und Bergen des Nahen Ostens und Afghanistans wandte schon der damalige Präsident Obama den Fokus der USA in Richtung Indo-Pazifik.

Um China glaubhaft abzuschrecken, braucht es andere Ausrüstung, aber vor allem andere Fähigkeiten.

Aber auch für Einsätze in Venezuela oder und in Kuba, mit denen US-Präsident Trump immer wieder droht, üben die GIs aus den gesamten Vereinigten Staaten auf Hawaii.

Denn der Dschungel nahe der Touristenstrände des berühmten Waikiki Beach bietet perfekte Trainingsbedingungen. * Myanmar: Hoffnung trotz Unterdrückung durch die Militär-Regierung?

Fast fünf Jahre ist es her, dass die Bevölkerung in Myanmar miterleben musste, wie die von ihnen gewählte Regierung vom Militär gewaltsam abgesetzt, die Volksheldin Aung San Suu Kyi ins Gefängnis gebracht wurde.

Seitdem herrscht Krieg in vielen Regionen Myanmars, ein brutaler Machtkampf zwischen Militär und Widerstandskämpfern. In Yangon, der größten Stadt des Landes, hat das Militär das Sagen.

Etwas außerhalb, im ehemaligen Wahlbezirk von Aung San Suu Kyi, haben sie ihr politisches Vorbild nicht vergessen.

Suu Kyis Weggefährtin Su Su engagiert sich für eine kleine Partei, die teilnehmen darf an den Wahlen des Militärs. „Wir lassen uns nicht mundtot machen“, sagt sie, auch wenn die Generäle alles dafür tun, dass die Opposition keine Chance hat.

Viele Menschen in Myanmar geben die Hoffnung nicht auf, dass es irgendwann wieder besser gehen könnte, so wie vor dem Militärputsch. * Singapur: Hausmädchen werden Unternehmerinnen Sie verlassen ihre Heimat und gehen im Ausland harter, oft nicht gut bezahlter Arbeit nach – ein Schritt, den niemand leichtfertig geht.

Und doch schätzt die Internationalen Arbeitsorganisation, dass über 160 Millionen Menschen weltweit genau das tun, um sich und ihren Familien ein besseres Leben zu ermöglichen.

Ein Land, das von Arbeitsmigranten abhängig ist, ist Singapur. Rund 15 Prozent der Bevölkerung gelten als Arbeitsmigranten. Oft bleiben sie Jahrzehnte, arbeiten auf dem Bau oder als Hausangestellte, weil sie keine andere Perspektive haben.

Jetzt will eine Organisation genau das aber ändern. Mit praxisnahen Kursen sollen vor allem Frauen die Chance bekommen, nach Hause zurückzukehren und sich dort etwas aufzubauen.

Als Kleinunternehmerinnen sollen sie sich nach einer Rückkehr in ihre Heimat Wohlstand erarbeiten – und diesen dann auch nachhaltig ausbauen. * Uganda: Die Krankenschwester, die auf Berge klettert Agnes Nambozo arbeitet als Krankenschwester am Rande des Mount Elgon.

Sie ist die einzige, die in den abgelegenen Bergdörfern für medizinische Versorgung sorgt: „Bei mir ist es einfach Leidenschaft für den Beruf, der mich alle Hindernisse überwinden lässt“, erzählt sie.

Viele Hindernisse muss sie jeden Tag überwinden, weil viele der Dörfer abgelegen auf den Hügeln der Region liegen. Deswegen gehören die 100 Meter langen Treppen an den Bergwänden, die sie für ihre Sprechstunden immer wieder klettern muss, zum Alltag.

An vielen Tagen dauert der Weg zu den Patienten länger als die Arbeit selbst. Für Agnes Nambozo eine Herzensangelegenheit, auch wenn es körperlich jedes Mal anstrengend ist.

Der Weltspiegel berichtet über eine mutige Krankenschwester, die mit viel Einsatz für die Gesundheit der Menschen in der abgelegenen Region sorgt. * Syrien: Neue Kämpfe zwischen Armee und Kurden?

Kurz schien es, als wären die Auseinandersetzungen zwischen syrischen Regierungstruppen und kurdischen Milizen zu Ende.

Die Kontrolle über mehrere Stadtviertel, die zuvor von der kurdisch geführten Miliz „Syrische Demokratische Kräfte (SDF)“ gehalten wurden, sei von der Regierung übernommen worden, erklärten offizielle Stellen.

Die SDF-Einheiten hatten eine Niederlage erlitten und zogen sich daraufhin zurück. Bei den Gefechten wurden zahlreiche Gebäude zerstört. Mehr als 140.000 Menschen sollen, zumindest zeitweise, aus der Region geflohen sein.

Inzwischen beschuldigt die Armee die Kurden, sich militärisch neu zu formieren. Die Übergangsregierung erklärte Gebiete östlich von Aleppo zum militärischen Sperrgebiet.

In der Folge kam es offenbar erneut zu gewaltsamen Auseinandersetzungen.

Der fragile Friede zwischen der syrischen Übergangsregierung und der kurdischen Bevölkerungsgruppe scheint immer mehr zu bröckeln. Das in Deutschland wohl beliebteste Auslandsmagazin bringt packende Reportagen, die dem Zuschauer nicht zuletzt bei der Orientierung über die aktuellen Ereignisse auf dem Globus helfen sollen.

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