at 22:00 on RBB Fernsehen
Der abgehalfterte Rockstar Johnny Boz (Bill Cable) wird in seiner Villa ermordet aufgefunden. Das Opfer wurde während des Liebespiels ans Bett gefesselt, die Tatwaffe: ein Eispickel.
Detective Nick Curran (Michael Douglas), ein notorisch übel gelaunter Cop, der seine besten Tage hinter sich hat, soll den Fall aufklären. Seit Nick im Einsatz zwei unschuldige Passanten erschoss, kämpft er mit dem Alkohol und muss sich die Diensttauglichkeit regelmäßig von der Polizeipsychologin Dr.
Beth Garner (Jeanne Tripplehorn) bescheinigen lassen, mit der er auch eine Affäre hat.
Der Mordfall gibt dem abgebrühten Polizisten Rätsel auf: Die Spur führt direkt zu der attraktiven und reichen Krimischriftstellerin Catherine Tramell (Sharon Stone), die mit Johnny Boz eine Gelegenheitsbeziehung führte. Kurioserweise findet sich in einem ihrer Romane eine detailgenaue Beschreibung des Mordes an Johnny Boz. – Ist Catherine so dumm, die Tat vorher in einem Buch auszubreiten?
Oder ist die mondäne Frau so raffiniert, die Ermittler auf diese Weise zu täuschen? Je weiter Nick in dem Fall ermittelt, desto mehr erliegt auch er der erotischen Ausstrahlung dieser lasziven Blonden, die mit ihm Katz und Maus spielt, eine provozierende Vorliebe für Eispickel hat – und ihren nächsten Roman ausgerechnet über Nick selbst schreibt.
Nick kann nicht widerstehen und lässt sich auf eine heiße Affäre mit Catherine ein.
Doch als es zur Sache kommt und Catherine ihn ans Bett fesselt, hat Nick das Gefühl, einen fatalen Fehler gemacht zu haben. Der niederländische Regisseur Paul Verhoeven erlangte mit seinem Science-Fiction-Film "RoboCop" 1987 weltweite Bekanntheit.
Vor dem großen Erfolg von "Basic Instinct" spielte er bereits mit seiner Regiearbeit "Total Recall", dem Sommerhit des Jahres 1990, über 260 Millionen Dollar ein.
Die Hauptrolle des Ermittlers Nick Curran übernahm Michael Douglas, der zu diesem Zeitpunkt schon über 20 Jahre Erfahrung als Schauspieler in Theater, Film und Fernsehen mitbrachte.
Die junge Sharon Stone wurde für ihre darstellerische Leistung in "Basic Instinct" für den Golden Globe nominiert. Die Zeitschrift "Rolling Stone" schrieb zum Film: "Aufblende: ein Mann und eine Frau im Bett.
Beide nackt. Ein Spiegel an der Decke. Kein Laut, nur schweres Atmen.
Die Frau, deren blondes Haar ihr Gesicht verhüllt, aber nicht ihren Centerfold-Körper, sitzt rittlings auf dem Mann, der nur noch eine Nano-Sekunde vom Höhepunkt des Jahrhunderts entfernt scheint.
Seine Hände sind mit einem weißen Seidenschal an den Bettpfosten gefesselt. Schnitt auf die Hand der Frau, die einen Eispickel hält ... 'Basic Instinct' verschwendet keine Zeit, wenn es darum geht, Prioritäten zu setzen.
Sharon Stone haut einen vom Hocker. 'Basic Instinct' etabliert sie als die Sexbombe der Neunziger." In der "Cinema" hieß es: "Wenn es eine Daseinsberechtigung für die Standbildtaste am Videorecorder gibt, dann liefert sie dieser Thriller mit jener Mini-Szene, in der Sharon Stone einmal kurz die Beine übereinander schlägt und damit ihren Filmpartner Michael Douglas um den Verstand bringt." Hauptdarsteller Michael Douglas sagte über seine Liebesszene mit Sharon Stone: "Sex im Kino ist mühsam.
Das Publikum versteht was von Sex, und deshalb ist es schwieriger, die beabsichtigte Wirkung zu erzielen. Jeder Zuschauer ist ein Experte. Es hat lange gedauert, wir waren müde und kaputt, denn die Szene hatte ein Intensitäts-Level wie bei einer Kampf- oder Action-Szene.
Der Dreh ging über fünf, sechs Tage, und ich war erschöpft. Wir hatten schlimmen Muskelkater, weil wir Stellungen einnehmen mussten, die vielleicht toll aussehen, die aber nicht einfach durchzuhalten sind."