at 20:15 on RBB Fernsehen
Auf dem Alexanderplatz in Berlin oder vor der Stadthalle in Cottbus gehört sie schon zum Alltag: Videoüberwachung. Neue Bestimmungen in den Polizeigesetzen erlauben künftig mehr Kameraüberwachung in Berlin und Brandenburg.
Befürworter hoffen auch mehr Sicherheit und Prävention von Straftaten. Kritiker befürchten eine übertriebene Überwachung und Eingriff in die Privatsphäre.
Soll es mehr Videoüberwachung im öffentlichen Raum geben? Das diskutieren Die 12 - rbb Bürgerrat im rbb Fernsehen.
Dabei geht es nicht nur um die Frage, ob mehr Kameras aufgestellt werden sollen oder nicht sondern auch darum, ob und wenn ja, welche KI-Systeme die Bilder auswerten sollen: Bewegungsmuster oder Gesichtserkennung?
Die 12 - rbb Bürgerrat beleuchtet Chancen und Risiken und gibt den Menschen aus der Region eine Stimme in einer der zentralen Debatten unserer Zeit. Mit „Die 12 – Der rbb Bürgerrat“ bringt der rbb ein neues Diskussionsformat ins Fernsehen.
Zwölf Bürgerinnen und Bürger sprechen über zentrale gesellschaftliche Fragen – ausgewählt aus 100 Teilnehmenden aus Berlin und Brandenburg, die zuvor einen mehrstufigen Bürgerrats-Prozess durchlaufen haben. Die Teilnehmenden sind keine Politikerinnen oder Prominenten, sondern Menschen mit unterschiedlichen Lebensrealitäten: Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Studierende, Rentnerinnen und Rentner, Eltern oder Auszubildende.
Ihre Perspektiven und Erfahrungen prägen die Diskussion. Der Bürgerrat kommt bewusst ohne klassische Moderation aus.
Stattdessen wird das Gespräch strukturiert begleitet: Eine Art „Lotse“ achtet darauf, dass alle zu Wort kommen und die vereinbarten Gesprächsregeln eingehalten werden.
Die Inhalte und Argumente entstehen aus der Gruppe selbst – nicht durch Vorgaben der Redaktion oder des rbb. Im Studio treffen unterschiedliche Meinungen und Erfahrungen aufeinander.
Ziel ist nicht der schnelle Schlagabtausch, sondern eine Diskussion, in der Argumente ausgetauscht und Perspektiven verständlich gemacht werden. „Die 12 – Der rbb Bürgerrat“ ist Teil eines größeren Projekts, bei dem Bürgerinnen und Bürger schrittweise in einen gemeinsamen Beratungs- und Diskussionsprozess eingebunden werden – von der Bewerbung über Workshops bis hin zur Diskussion im Studio.