at 12:00 on Radio Bremen
* Antilopen: In der Sackgasse?
Bei den stark gefährdeten Weißnacken-Moorantilopen kann sich der Zoo momentan über drei Jungtiere freuen. Während der neugeborene kleine Bock noch mit seiner Mutter im Stall bleibt, sollen die beiden Weibchen erstmals mit allen anderen Bewohnern raus auf die Savanne.
Ein Unterfangen, das Jens Hirmer streng im Auge behalten muss.
Kleine Moorantilopen sind Ablieger, um sich vor Fressfeinden zu schützen. Würden sie sich auf der Afrikasavanne verstecken, hätten die Pfleger schlechte Karten.
Die beiden Mädchen sind eigentlich aus dieser Phase heraus und zunächst wirkt alles wie im Bilderbuch.
Doch dann entfernt sich eine Kleine von der Gruppe. * Weißrüssel-Nasenbären: Animierende Männerpause? Die Weißrüssel-Nasenbärgruppe um Carlos und seine vier Damen in Südamerika ist harmonisch. Möglicherweise etwas zu harmonisch, wenn man sich Nachwuchs wünscht.
Um die Zucht bei den wertvollen Tieren aus Guatemala anzukurbeln, orientieren sich Florian Rimpler und Florian Ludwig an der Natur. Dort leben Männchen als Einzelgänger und kommen nur in eine Gruppe, um die Weibchen zu decken.
Vielleicht stimuliert es die Nasenbären im Zoo ja auch, wenn man vorübergehend männerfreie Zonen einrichtet? Die Voraussetzungen sind gut, insgesamt gibt es neun Weibchen, aufgeteilt in zwei Gruppen.
Auf diese Weise kann Carlos einfach zu den anderen Damen ziehen, die bis dato Männerpause hatten. Ob der Gast willkommen ist? * Aquarium: Im Rausch der Tiefe Seit drei Wochen ist das neue Aquarium geöffnet.
Um den Besuchern optimale Einblicke in die Unterwasserwelten zu gewähren, müssen die Pfleger regelmäßig für guten Durchblick sorgen. So faszinierend das neue Panoramabecken mit seiner gebogenen Scheibe auch ist, das Putzen derselben ist Schwerstarbeit.
Dreizehn Zentimeter dick und aus Acryl – das schafft kein Magnet. Florian Brandt stürzt sich in die Fluten.
Bei Tauchtiefen über 3 Meter, mit einer Hand am Scheibensauger, mit der anderen hartnäckige Flecken beseitigen, dabei die Rochen im Auge behalten und auf die mysteriösen Zeichen reagieren, die Martina Hacker von außen gibt – das ist alles andere als ein Badespaß. Eine Doku-Serie, in der es um die Themen des Lebens geht: Geburt, Aufwachsen, Fortpflanzen und schließlich Sterben.
Dabei sind die Akteure ganz spontan. Nichts ist gestellt, alles ist echt - eben ohne Drehbuch und Schauspieler. Authentizität heißt das oberste Gebot von „Elefant, Tiger & Co.“.
Die spannendsten Geschichten schreibt eben immer noch das (Tier-)Leben selbst. „Elefant, Tiger & Co.“, das „Original“, ist das Stil prägende Vorbild aller deutschen Tier-Doku-Soap. Seit der ersten Sendung im Jahr 2003 hat sich "Elefant, Tiger & Co." zum absoluten Publikumserfolg entwickelt.
Gemeinsam mit den Tierpflegern des Leipziger Zoos gewinnen die Zuschauer Einblicke in eine faszinierende Welt, die ihnen normalerweise verschlossen bleibt.
Sie sind hautnah dabei, wenn Elefanten ihre ersten Gehversuche machen, sie lachen über die cleveren Versteckspiele der Erdmännchen und leiden mit, wenn ein Gorillamädchen von der Gruppe ausgeschlossen wird.