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* Sandra Hüller als ‚Mannsbild‘ – das Historiendrama „Rose“ Eine Frau schlüpft in die Rolle eines Soldaten und kehrt aus dem Dreißigjährigen Krieg in ihr Dorf zurück, um Anspruch auf einen seit langem verlassenen Gutshof zu erheben.
Rose gibt vor, ein Mann zu sein, denn „in der Hose“, wie sie sagt, „steckt mehr Freiheit“.
Die Dorfgemeinschaft nimmt es ihr ab und so entwickelt sich eine in Schwarz-Weiß gehaltene Erzählung über ein selbstbestimmtes Leben, für die Sandra Hüller bei der diesjährigen Berlinale einen Silbernen Bären gewann. Hüller, die in Hollywood auf dem besten Weg zur etablierten Größe ist, nimmt sich weiterhin Zeit für kleinere, kunstvolle Projekte wie diese deutsch-österreichische Produktion. "kinokino" stellt „Rose“ vor und traf auch den Regisseur Markus Schleinzer zum Interview. * Auf den Spuren des berühmten Vaters – der Dokumentarfilm „Friendly Fire“ Der Österreicher Erich Fried war einer der wichtigsten und streitbarsten Dichter im deutschsprachigen Literaturbetrieb der Nachkriegszeit.
Er übersetzte die Werke von T. S. Eliot und Graham Greene, schrieb Essays und Gedichte.
Ein politischer Künstler mit jüdischen Wurzeln, der den Holocaust aufarbeitete und sich mit den Zielen der 68er- und Studentenbewegung identifizierte.
Passend zum DOK.fest München im Mai startet nun der Eröffnungsfilm des letztjährigen Festivals: „Friendly Fire“. "kinokino" sprach mit Klaus Fried, dem Sohn von Erich Fried, der in seinem Dokumentarfilm auf familiäre Spurensuche geht und seinen Vater „mit einer ganzen Generation junger Deutscher“ teilen musste. * Filmdreh über einen Starpianisten – am Set von „Gould Lover“ Glenn Gould galt als einer der einflussreichsten und exzentrischsten Pianisten des 20.
Jahrhunderts. Vor allem seine „Goldberg-Variationen“ machten den 1932 geborenen Kanadier zum Star. Eine internationale Koproduktion, gedreht in München und Umgebung, stellt Gould in den Mittelpunkt und erzählt von einer "ménage à trois".
Denn der Musiker verliebt sich in New York Hals über Kopf in eine Fotografin – sehr zum Unmut ihres Ehemanns, gespielt von David Kross. "kinokino" mit einem Setbesuch bei „Gould Lover“. * Außerdem in "kinokino": das ostdeutsche Roadmovie „Der Frosch und das Wasser“ über eine ungewöhnliche Freundschaft und Publikumsstimmen zum groß gestarteten Michael-Jackson-Biopic „Michael“. Alles aus der Welt des Films in "kinokino", dem wöchentlichen Kinomagazin im BR Fernsehen: "kinokino" stellt die sehenswerten Neustarts im Kino vor, zeigt Interviews mit Schauspielern und Regisseuren, berichtet von Filmpreisen und internationalen Festivals. Dazu Tipps zu neu erschienenen DVDs, Filmbüchern und Soundtracks.
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