at 22:00 on NDR Fernsehen
Zwischen Jägern und Förstern ist ein Streit um das Reh in deutschen Wäldern entbrannt.
Viele Förster fordern ein Drittel mehr Wild zu schießen, weil vor allem Rehe junge Pflanzentriebe abfräßen und so einen klimaresistenten Zukunftswald verhinderten.
Außerdem gebe es eine Zunahme an Wildunfällen, die den Menschen gefährden. Jägerinnen und Jäger widersprechen. Sie befürchten, dass wirtschaftliche Interessen der Forstwirtschaft bei der Forderung nach höheren Abschüssen im Vordergrund stehen.
Reh und Hirsch stünden zu Unrecht am Pranger. Wer hat recht? In der Doku sprechen Antje Büll und Felix Meschede mit Förstern, Waldbesitzern und Jägern.