02:00: Jo Nesbø's Headhunters | MDR Fernsehen | 4/21 2026 MDR Fernsehen
02:00 - 03:35
4 Stunden

Jo Nesbø's Headhunters

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Eigentlich ist Roger Brown Headhunter, doch im „Nebenjob" stiehlt er Kunstwerke, um den kostspieligen Lebensstil seiner Frau finanzieren zu können. Ein neuer Klient, den er an eine große Firma vermitteln will, besitzt ein Rubens-Gemälde, das all seine finanziellen Probleme lösen würde.

Mit dem Einbruch in dessen Wohnung beginnt ein mörderisches Katz-und-Maus-Spiel: Roger wird verfolgt, muss untertauchen und an der Loyalität seiner Frau zweifeln. Roger Brown (Aksel Hennie) hat vieles, wovon andere nur träumen.

Er lebt in einer stilvollen Bauhaus-Villa und ist mit der blendend aussehenden Galeristin Diana (Synnøve Macody Lund) verheiratet.

Leider misst er nur 1,68 Meter und muss sich die Zuneigung seiner um einiges größeren Gattin mit Luxusgeschenken erkaufen, für die selbst sein üppiges Salär als erfolgreicher Headhunter nicht ausreicht. Den aufwendigen Lebensstil finanziert der arrogante Personalmanager durch perfekt organisierte Kunstdiebstähle.

Informationen für seine jeweiligen Einbrüche sammelt Roger in Bewerbungsgesprächen, bei denen er seine betuchten Klienten auf ihre Kunstbestände hin aushorcht.

Sein alter Freund Ove (Eivind Sander), den er bei einer Überwachungsfirma eingeschleust hat, muss dann nur noch die Alarmanlage zur vereinbarten Zeit deaktivieren. Bisher lief alles glatt, und der nächste Fischzug ist schon in Planung: Über die Galerie seiner Frau lernt Roger den smarten Holländer Clas Greve (Nikolaj Coster-Waldau) kennen, der ein geeigneter Kandidat für den Geschäftsführerposten einer GPS-Firma ist und außerdem einen kostbaren Rubens besitzt.

Zu spät bemerkt Roger, dass er mit dem Raub des Gemäldes in eine heimtückische Falle getappt ist, die aus dem Headhunter einen gnadenlos Gejagten macht. Der Stoff zu diesem abgründigen Thriller stammt aus der Feder des Norwegers Jo Nesbø, neben Henning Mankell und Stieg Larsson einer der erfolgreichsten nordischen Krimiautoren.

Morten Tyldums elegante Adaption zeichnet das kurzweilige Porträt eines Headhunters, der ein Doppelleben als versierter Kunsträuber führt. In der Titelrolle überzeugt Aksel Hennie als Antiheld, der Komplexe durch Arroganz und Schikane kompensiert.

Das perfekt getimte Drehbuch geizt nicht mit rabenschwarzem Humor und gipfelt in einer albtraumartigen Hatz, bei der die Verfolgungsjagd auf skandinavische Weise neu definiert wird. Mit „Headhunters“ inszenierte der norwegische Regisseur Morten Tyldum einen packenden Thriller, der seine Hauptfigur und das Publikum auf eine Achterbahnfahrt nimmt, die zwischen atemberaubender Action, rasantem Thriller und galliger Satire pendelt.

Die Romanvorlage zu dem abgründigen Thriller stammt von Jo Nesbø, neben Henning Mankell und Stieg Larsson einer der erfolgreichsten nordischen Krimiautoren. In der Titelrolle überzeugt Aksel Hennie („Max Manus“) als tragisch komischer Antiheld, seinen Widersacher gibt mit sardonischem Witz „Game of Thrones“ Darsteller Nikolaj Coster-Waldau.

Das perfekt getimte Drehbuch geizt nicht mit rabenschwarzem Humor und gipfelt in einer albtraumhaften Verfolgungsjagd um Leben und Tod. Regisseur Tyldum gelang 2014 mit dem Oscar gekrönten Drama „The Imitation Game - Ein streng geheimes Leben“ der internationale Durchbruch.

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MDR THÜRINGEN JOURNAL

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