Rund 1,6 Millionen Tonnen alter Weltkriegsmunition liegen bis heute in Nord- und Ostsee. Viele Sprengkörper sind verrostet, ihre Gifte längst im Meer nachweisbar.
In der Neustädter Bucht startet nun ein Pilotprojekt der Bundesregierung: Ein Unternehmern testet erstmals, wie sich Kampfmittel systematisch und sicher bergen lassen. Die Reportage begleitet Taucher, Sprengstoffexperten und Ingenieure bei einem riskanten Einsatz unter Wasser – zwischen Zeitdruck und technischen Herausforderungen.
Explosives Erbe – Munitionsjäger in der Ostsee zeigt, wie gefährlich die Altlasten des Krieges geworden sind – und wie schwer es ist, sie endlich zu beseitigen.