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2025 wird Jule aus Taufkirchen bei München mit 14 Jahren in Belgien jüngste Weltmeisterin beim Indoor-Skydiving in der Junior-Klasse unter 18 Jahren.
Im Windkanal holt sie in der Disziplin Solo-Freestyle die Goldmedaille.
Jahrelang hat die ehemalige Leistungsturnerin (Bayrischer Turnkader) und Trampolinspringerin hart dafür trainiert und fast ihre gesamte Freizeit für den Platz an der Weltspitze geopfert.
Doch 2026 könnte noch anstrengender werden. Jetzt muss sie ihre Position als Nummer 1 verteidigen.
Schon im Frühjahr beginnt der Wettkampfstress: zum Saisonauftakt treffen sich im spanischen Empuriabrava, in der Nähe von Barcelona, die besten Indoor-Skydiver aus der ganzen Welt zu den internationalen "Wind-Games".
Hier wird sich zum ersten Mal zeigen, ob Jule ihr Leistungsniveau halten kann und weiter zu den Besten gehört. Der Druck ist groß. Jule besucht die 9.
Klasse am Gymnasium in Grünwald und muss jetzt Schule und Training unter einen Hut bekommen. Schon im März sind in Berlin die Deutschen Meisterschaften.
Sie will dort in der offenen Klasse antreten, also bei den Erwachsenen. Dafür trainiert sie fast täglich im Windkanal in der Jochen-Schweizer-Arena in Taufkirchen bei München.
Dazu kommen regelmäßige Klavierstunden und Pilatestraining. Zeit für Freunde außerhalb des Sports bleibt da kaum. Oft müssen ein paar WhatsApp-Anrufe oder Facetimen reichen.
Im ersten Halbjahr 2026 ist Jule fast nur unterwegs. In jeder freien Minute wird deshalb für die Schule gelernt - Vokabeln pauken am Windkanal ist für die Weltmeisterin in diesen Wochen Alltag.
Und dann ist da ja noch der Saisonhöhepunkt im April. Beim Weltcup in Frankreich will sie beweisen, dass sie auch in diesem Jahr Weltspitze ist.
Wenn sie den Weltcup in der Nähe von Marseille gewinnt, ist sie automatisch auch Europameisterin und hätte sich gegen alle anderen auch in diesem Jahr wieder durchgesetzt.
Ob ihr das gelingt?