at 23:15 on BR Fernsehen
Zur frühen Morgenstunde werden Ivo Batic und Franz Leitmayr auf die Münchener Panzerwiese zu einem Toten und einem abgetrennten Schafskopf gerufen.
Die Ermittlungen führen die Kommissare zu einem großen, verfallenen Stadlerhof, der im Kontrast zur Großstadt München, wie eine andere Welt anmutet. Auf dem Stadlerhof am nördlichen Stadtrand von München ist Schlachttag.
Die Türken feiern das alljährliche Opferfest Kurban Bayram und haben sich eingefunden, um Schafe auszusuchen. Jost Schulze, der Schäfermeister, unterstellt dem türkischen Gutsmechaniker Recep Ergin, heimlich zu schächten.
Doch der Gutsbesitzer Karl Stadler will nichts davon wissen. Er vertraut seinen Leuten und hält nichts von solchen Anfeindungen.
Am nächsten Morgen wird Jost Schulze im Wohnwagen des Schäfers auf der Panzerwiese erstochen aufgefunden. Die Ermittlungen führen die Beamten zu dem großen, verfallenen Stadlerhof.
Niemand will irgendwelche Auskünfte geben, freiwillig schon gar nicht.
Die einzige sichere Erkenntnis ist die, dass kaum jemand am Hof Schulze mochte. Erst durch ihren Besuch bei Maximilian, dem Sohn von Karl Stadler, finden Batic und Leitmayr ein erstes mögliches Motiv: Recep Ergin hat einen Sohn, Arkan, der mit Schulze vor nicht allzu langer Zeit aneinandergeraten war.
Und sie erfahren auch, dass der denkmalgeschützte Hof baufällig ist und dass die Schafzucht nicht mehr allzu viel abwirft. Batic verhört Arkan Ergin, dessen Fingerabdrücke man am Tatort schließlich identifizieren konnte.
Arkan muss zugeben, in der Nacht auf der Panzerwiese gewesen zu sein. Doch er weist den Tatverdacht von sich.
Er habe mit dem Schafskopf dem verhassten Schulze nur einen "Schreck einjagen wollen". Währenddessen erfährt Leitmayr, dass Schulze dem alten Stadler für die ersten Renovierungsarbeiten ziemlich viel Geld gegeben hat.
Ein seltsamer Fund in einem der Schuppen führt Leitmayr und Batic schließlich auf die richtige Spur. Karl Stadler, Pächter eines denkmalgeschützten, idyllisch gelegenen Hofes am Stadtrand von München, züchtet seit Jahrzehnten Schafe.
Nun steht er kurz davor, sich seinen Lebenstraum zu erfüllen und den Hof zu erwerben.
Und weil sein Sohn Maximilian kein Interesse zeigt, will Stadler seinen ehrgeizigen Angestellten Jost Schulze als zukünftigen Pächter einsetzen, um sich selbst aufs Altenteil zurückziehen zu können.
Schulze ist auf dem Hof unbeliebt. Nachdem er wieder mal versucht hat, gegen den türkischen Guts-Mechaniker Ergin zu intrigieren, stirbt er noch in derselben Nacht.
Es gibt einige Ungereimtheiten, wie den Kehlenschnitt an der Leiche und einen Schafskopf am Tatort, die es Batic und Leitmayr nicht leicht machen, diese Zeichen richtig zu deuten.
Außerden gilt es, das Vertrauen der Menschen am Hof zu gewinnen, von denen kaum einer über Schulzes Tod traurig ist.