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Paris, 1834 bis 1848: Die Romantiker haben die französische Hauptstadt fest im Griff.
Ihre Werke werden im Theater aufgeführt, erscheinen als Fortsetzungsromane in den Tageszeitungen und überfluten die Schaufenster der Buchhandlungen. Hugo wird in die Gelehrtengesellschaft Académie française gewählt, Dumas eröffnet sein eigenes Theater.
Balzac hat bereits rund 50 Romane geschrieben und plant weitere, um seine „Menschliche Komödie“ zu vervollständigen. Die frisch geschiedene George Sand empfängt ihre Freunde auf ihrem Landsitz in Nohant, wo sie schreibt und der Malerei von Delacroix und Chopins Musik eine Bühne bietet.
In Paris genießen Nerval und Gautier das Bohème-Dasein.
Sie arbeiten an ihrem eigenen Mythos und erheben ihr Leben zum Roman. „Die Legenden von Paris“ zeigt die französische Hauptstadt von 1827 bis 1874 und die Schicksale der größten Musiker, Schriftsteller, Dichter und Fotografen, die sowohl die Kunst als auch die Denkweisen dieser Epoche revolutioniert haben.
Figuren wie Hugo, Balzac, Dumas, Delacroix, Nerval, Baudelaire sowie George Sand, eine der wenigen erfolgreichen Schriftstellerinnen dieser Zeit, spielen dabei eine tragende Rolle.
Eine animierte Dokumentationsreihe über die Bohème im Paris des 19. Jahrhunderts.