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China rüstet sich für seine erste bemannte Mondmission in den nächsten Jahren und nutzt dieses Vorhaben für seine PR. Eine jubelnde Menschenmenge begleitet den Einzug von drei Taikonauten, die wenig später zur chinesischen Weltraumstation aufbrechen werden.
Bei dieser Zeremonie wird folkloristische und kommunistische Symbolik großgeschrieben. Eine kommunistische Hymne aus den 1950er-Jahren untermalt dieses nationale Großereignis, das von Hunderten Smartphones festgehalten wird.
Mit dem feierlichen Start des Raumschiffs "Shenzhou 21" am 31. Oktober 2025 konnte China sein lange unter Verschluss gehaltenes Mondforschungsprogramm glanzvoll der Öffentlichkeit präsentieren.
Lucie Sénéchal-Perrouault, Wissenschaftshistorikerin und Expertin für die chinesische Raumfahrt, erläutert, wie das Land seine Vision von der Eroberung des Weltraums umsetzt.
Paul Wohrer, Spezialist für internationale Raumfahrt, beleuchtet die Kommunikationsstrategien der anderen Weltraummächte.