17:20: Yangtse - Unterwegs in China (2/5) | Arte | 4/3 2026 Arte
17:20 - 17:50
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Yangtse - Unterwegs in China (2/5)

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Das Glück zu zweit?

In China leben 40 Millionen mehr Männer als Frauen. Ein Ergebnis der jahrzehntelangen Ein-Kind-Politik. Jeder fünfte Mann hat keine Chance auf Partnerschaft oder Familie.

Die Frauen sind in der Regel gut ausgebildet und selbstbewusst, das ermöglicht ihnen ein selbständiges Leben. Aber es ist keine Garantie für ein glückliches Leben, denn selbständige Frauen haben in China einen schlechten Ruf.

Der niederländische Fotograf Ruben Terlou begegnet auf seiner Reise entlang des längsten Flusses Chinas verzweifelten Männern und sogenannten Leftover Women. In China ist Liebe und Glück auch mit Verpflichtungen verbunden.

So ist es ein ernstes Problem, wenn man bis zum 30. Lebensjahr noch nicht verheiratet ist. Eltern und Großeltern üben auf ihre Kinder und Enkel viel Druck aus, möglichst schnell Partner zu suchen.

Dabei spielt der eklatante Männerüberschuss natürlich eine gravierende Rolle. Oft nehmen die Eltern die Partnerwahl selbst in die Hand, so auch Frau Ma.

Der niederländische Fotograf Ruben Terlou trifft sich auf seiner Reise entlang des Yangtse mit Frau Ma und ihrer Tochter. Die Tochter legt ihren Fokus nicht auf das Heiraten, sondern auf ihre Karriere, was den Vorstellungen ihrer Mutter widerspricht.

In China gilt es als unangebracht, wenn Frauen besser gebildet sind als Männer.

Aus diesem Grund sind die meisten ledigen Männer schlecht und die meisten ledigen Frauen sehr gut ausgebildet. Die Tochter von Frau Ma ist ein solcher Fall, sie wird abschätzig als Leftover Woman bezeichnet.

Des einen Leid, des anderen Freud: Der junge Amigo hat sich eine Karriere als Dating-Coach aufgebaut, indem er den Junggesellen mit schicken Frisuren und kitschigen Anmachsprüchen bei der Partnersuche hilft. Aber selbst mit der Hilfe von Dating-Coaches wie Amigo bleiben viele Singles alleine und haben weiterhin mit familiärem und gesellschaftlichem Druck zu kämpfen.

Viele halten diesen Druck nicht aus, erzählt Mr.

Chen, der bereits mehr als 280 Menschen auf einer berüchtigten Brücke in Nanjing, dem Ort mit der höchsten Zahl von Suiziden weltweit, das Leben gerettet hat.

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