Südafrika hat sich als führende Regionalmacht an der Südspitze des afrikanischen Kontinents etabliert.
Das Land ist inzwischen politisch stabil und verzeichnet den höchsten Index der menschlichen Entwicklung (Human Development Index) in Subsahara-Afrika.
Andere Länder Afrikas werden hingegen von Kriegen, Staatsstreichen und dem Klimawandel erschüttert. Doch der augenscheinliche Erfolg kaschiert tiefe gesellschaftliche Spaltungen, die auf die niederländische und britische Kolonialherrschaft sowie das daran anschließende Apartheid-Regime zurückgehen.
Tatsächlich zählt Südafrika noch immer zu den Ländern mit der größten sozialen Ungleichheit weltweit. Auf internationaler Ebene spielt das Land als wichtiger BRICS-Akteur eine zentrale Rolle.
Seine Außenpolitik bleibt geprägt von der Loyalität zu ehemaligen Verbündeten, vor allem Russland, sowie von einer klaren Unterstützung Palästinas, das hier bereits 1995 anerkannt wurde.
Gleichzeitig verschlechtern sich die Beziehungen zu den USA, insbesondere seit der Wiederwahl des US-Präsidenten Donald Trump. Von der Globalisierung von Krankheiten über das Recht auf Bildung bis hin zum internationalen Terrorismus - wichtige Fragen und Konfliktlagen der Weltpolitik werden analysiert anhand von Landkarten.