19:40: Re: Am eisigen Grenzposten der Nato | Arte | 3/18 2026 Arte
19:40 - 20:15
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Deutschland 2024

Im äußersten Norden Norwegens, dort wo Westeuropa und Nato an Russland grenzen, liegt Kirkenes - trotz seiner geringen Einwohnerzahl - ein geopolitisches Schwergewicht.

Ein Grenzbataillon mit rund 700 Elitesoldaten und -soldatinnen zeigt in dem Frontstädtchen militärische Präsenz.

Auch durch Kulturförderung demonstriert Norwegen hier, stellvertretend für den Westen, seinen Macht- und Gebietsanspruch. Die beiden 19-jährigen Rekruten David Bratland und Jesper Bruseth leisten hier in Kirkenes beim "Jegerbataljonen GSV" ihren Grundwehrdienst.

Die Ausbildung der Grenzjäger, rund 400 Kilometer nördlich vom Polarkreis, ist hart. Im Winter sind hier Temperaturen von minus 30 Grad Celsius keine Seltenheit.

Zudem gibt es nur wenige Stunden Tageslicht.

Beim Orientierungslauf auf Skiern trainieren die Rekruten und Rekrutinnen nicht nur körperliche Fitness, sondern auch selbstverantwortliches Handeln.

Ihre Aufgabe: Die knapp 200 Kilometer lange Grenze zu Russland zu überwachen und - im Kriegsfall - zu verteidigen. Deswegen werden die Soldaten auch an schweren Waffen zur Flug- und Panzerabwehr ausgebildet. Während David und Jesper auf Skiern die verschneiten Weiten der norwegischen Tundra durchqueren, sieht sich der russischstämmige Kurator des Barents Spektakel, Jewgenij Goman, wenige Kilometer entfernt am zugefrorenen Förstevatne-See mit ganz anderen Herausforderungen konfrontiert.

Das zentrale Element der Eröffnungsshow des Kunstfestivals - ein riesiger Flugdrache - will einfach nicht abheben. Während das exil-russische Künstlerkollektiv gemeinsam mit dem örtlichen Blasorchester fieberhaft basteln und die Performance proben, platzt die Nachricht vom Tod Alexej Nawalnys in die Vorbereitungen. Die Eröffnung einer Ausstellung über in Russland inhaftierte Regime-Gegner gerät zum spontanen Trauermarsch vor das russische Konsulat.

Auch wenn es zunächst scheint, als könne keine rechte Festivalstimmung mehr aufkommen, wird die Eröffnungsshow am darauffolgenden Abend dann doch zum großen Spektakel, gegen die Hoffnungslosigkeit. Nah dran, authentisch, echt - der Mensch im Mittelpunkt.

In 30 Minuten taucht "Re:" in Lebenswelten ein und macht Europas Vielfalt erlebbar.

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