10:20: Italien, meine Liebe | Arte | 3/5 2026 Arte
10:20 - 11:25
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Latium

Rom ist die Hauptstadt Italiens und des Latiums. Gleich hinter den Ruinen der römischen Antike erheben sich Bergketten. Hier halten Hirten Schafe und Ziegen, produzieren kleine Betriebe Brot, Käse und Fleisch in bester Qualität.

Im Süden, in der Provinz Latina, bietet der Garten von Ninfa romantische Pracht und einsame Strände locken.

Und im Westen ziehen Fischer Barsche und Aale aus dem Bolsena-See, züchten Landwirte die Bioschweine und bewahren Eselsrassen vor dem Aussterben. Über einem Hügel ragt eine pittoreske, von der Erosion bedrohte Stadt auf: die Civita di Bagnoregio. Rom ist eine Reise wert.

Und das die italienische Hauptstadt umgebende Latium auch. Die Reise durch die Region führt zum Giardino di Ninfa, einem Park, der in Europa als Inbegriff romantischer Gartengestaltung gilt.

Vor seinen Toren breitet sich die Agro Pontino aus, ein gewaltiges Agrargebiet, entstanden durch die Trockenlegung der Pontinischen Sümpfe. Mitten in der Ebene liegt Mussolinis Mustermetropole Littoria.

Ein Ort monumentalen Pomps, der seit 1946 Latina heißt.

In den Prenestini-Bergen östlich von Rom durchstreifen Hirten mit ihren Ziegen und Schafen die Landschaft. Käser schöpfen von Hand den Primo Sale und Ricotta-Frischkäse. Im Norden liegt der Lago di Bolsena mit seinem glasklaren Wasser.

Der See ist legendär für seine Fischvielfalt. Doch die sogenannte Killerkrabbe, eine invasive Krebsart, stört die biologische Balance.

Ganz in der Nähe hat ein Tierzüchter, der auch die berühmten Seneser Schweine großzieht, Exemplare der antiken Rasse der Viterbo-Esel wiederentdeckt. Einer der berühmtesten Flüsse durchquert die Region: der Tiber.

In den Sommermonaten fährt Kapitän Ubaldo Ranucci bei jedem Wetter von Rom nach Ostia. Nachdem der Fluss lange Zeit als Abwasserkloake von Rom gegolten hatte, hat sich die Wasserqualität mit dem Bau von Kläranlagen gebessert.

Der einst "heilige Fluss" ist wieder ein Stück mehr ins Blickfeld der Römer gerückt.

Und Rom macht sich jenseits des antiken Zentrums hübsch: Sogenannte Stadtfarmer erobern Brachflächen und gestalten sie in bunte Schrebergärten für alle um.

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