15:45: Irresistible Gary Cooper | Arte | 1/25 2026 Arte
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Irresistible Gary Cooper « at 15:45 on Arte

Frankreich 2019

Das renommierte ʺAmerican Film Instituteʺ führt Gary Cooper auf der Liste der größten Leinwandhelden auf Platz zwei hinter Charlie Chaplin und vor Gregory Peck und John Wayne.

Der stille, aber ausdrucksstarke Schauspieler, der in über 100 Filmen mitwirkte, wurde als Leinwandheld verehrt, der sein Publikum mit wenigen Worten in seinen Bann zog.

Das Porträt zeigt unveröffentlichte Archivbilder und Interviews mit Menschen, die ihn sehr gut kannten, darunter seine Tochter Maria Cooper Janis. Gary Cooper, mit bürgerlichem Namen Frank James Cooper, verbrachte seine Kindheit auf einer Farm im ländlichen Montana.

Seine Eltern stammten ursprünglich aus England. Der Vater war sowohl Richter als auch Rancher und konnte sich ein beachtliches Vermögen aufbauen.

Dank seiner Reitkünste versuchte Cooper in den 1920er Jahren in Hollywood als Stuntman Fuß zu fassen. Seinen Durchbruch feierte er 1930 im Liebesfilm ʺMarokkoʺ, in dem er unter der Regie von Josef von Sternberg an der Seite von Marlene Dietrich spielte.

Zwei Jahre später übernahm er die Hauptrolle in der Hemingway-Verfilmung ʺIn einem anderen Landʺ (1932).

Cooper war persönlich mit dem Schriftsteller befreundet und trat 1943 erneut in einem Hemingway-Stoff auf, diesmal in ʺWem die Stunde schlägtʺ mit Ingrid Bergman. Seine erste Oscar-Nominierung erhielt er 1936 für die Komödie ʺMr.

Deeds geht in die Stadtʺ von Regisseur Frank Capra. Besonders bekannt wurde er jedoch durch seine Rollen in Westernfilmen. Regielegende Cecil B.

DeMille besetzte ihn unter anderem in ʺDer Held der Prärieʺ und ʺDie scharlachroten Reiterʺ. Privat kursierten Gerüchte über Beziehungen zu Marlene Dietrich, Carole Lombard, Ingrid Bergman und Grace Kelly.

Cooper war jedoch ab 1933 mit der Schauspielerin Veronica Balfe verheiratet.

Das Paar bekam 1937 eine Tochter namens Maria Cooper. Coopers Schauspielstil war zurückhaltend und minimalistisch - ein Kontrast zum expressiven Ansatz des Actors Studio.

Er verkörperte den klassischen amerikanischen Helden: stark, moralisch und ohne innere Konflikte.

Erst in den 1970er Jahren wurde dieser Typus vom komplexeren Antihelden des New Hollywood abgelöst, den emotionale Tiefen und persönliche Krisen ausmachten.

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