London, zu Beginn des 20.
Jahrhunderts: Im Gegensatz zu den meisten anderen höheren Töchtern lebt die 30-jährige Beatrix noch bei ihren wohlhabenden Eltern in einem Palast mit Dienstboten.
Eine standesgemäße Heirat lehnt sie ab, weil sie die damit verbundene berufliche und soziale Passivität nicht ertragen könnte. Anstatt dem weiblichen Rollenklischee zu entsprechen, träumt die talentierte Aquarellmalerin und Geschichtenerzählerin seit ihrer Kindheit von einer Karriere als Illustratorin.
Ihre anrührenden Geschichten drehen sich um Hasen, Enten und Mäuse. Diese possierlichen Tiere sind ihre besten Freunde, ihre Flucht aus dem Alltag.
Doch erst die Bekanntschaft mit dem sensiblen Verlegersohn Norman Warne, der sich als Seelenverwandter erweist, rückt ihren Traum in greifbare Nähe. Gegen wirtschaftliche Bedenken seiner Brüder publiziert Norman Beatrix' erstes Kinderbuch, das sich rasch großer Popularität erfreut.
Der enorme Erfolg ihrer "Geschichte von Peter Hase" und weiterer Bücher verhilft der bekannten Autorin bald zu wirtschaftlicher Unabhängigkeit. Ihr nächster Schritt aus dem goldenen Käfig wäre die Heirat mit Norman.
Doch ihre traditionsbewusste Mutter Helen und auch ihr liebenswürdiger Vater missbilligen die nicht standesgemäßen Ehepläne mit einem "Gewerbetreibenden". Beatrix will sich durchsetzen, doch Normans tragischer Tod reißt sie in eine Melancholie, aus der sie sich erst durch ein neues Projekt befreit: Mit den üppigen Tantiemen ihrer Bücher erwirbt sie eine Reihe wunderbarer Farmgrundstücke und Anwesen im Lake District, um sie vor profitgierigen Großinvestoren zu retten.