at 21:00 on ARD Alpha
Kater Rötte wurde 2025 in einer Tierklinik stationär behandelt. Diagnose: Leukämie. Es begannen teure Operationen und Transfusionen plus Magensonde.
Doch nach zwölf Tagen Behandlung musste der Kater eingeschläfert werden - die Behandlungenkosten hatten sich auf mehr als 19.000 Euro summiert. Seit der Novellierung der Gebührenordnung für Tierärzt:innen 2022 haben Praxen und Kliniken deutlich größere Spielräume bei der Abrechnung.
Ein lukrativer Markt: große Klinikverbünde, häufig finanziert von internationalen Investoren, expandieren in Deutschland.
Insider:innen berichten von wachsendem Druck, die Umsätze zu steigern - durch mehr Diagnostik oder Behandlungen. Nicht alle Tierärzt:innen gehen diesen Weg.
Einige rechnen bewusst zurückhaltend ab. Gleichzeitig formiert sich Widerstand: Betroffene schließen sich zusammen, lassen Rechnungen prüfen und erhöhen den Druck auf Politik und Branche.
Ein Film über ein System unter Druck - und die Frage, wie bezahlbar Tierliebe künftig noch ist.