Philipp studiert Zahnmedizinstudent Philipp darf im 7. Semester nun erste Patienten behandeln. Informatikstudent Richard hat sich die Mathematik im Informatikstudium leichter vorgestellt.
Und Lena hat erlebt, dass in Mexiko die Toten in der freudigen Erinnerung ihrer Angehörigen irgendwie weiterleben.
Jetzt studiert sie "Perimortale Wissenschaften", also Sterbebegleitung. Wie ist das Zahnmedizinstudium wirklich? Das Zahnmedizinstudium gehört zu den praxisnahsten Studiengängen.
Philipp, 27, studiert in Regensburg im 7. Semester – jetzt arbeitet er erstmals mit echten Patientinnen und Patienten. Sein Alltag: Behandlungen, Vorlesungen, kaum Leerlauf.
Sechs Jahre hat er auf den Studienplatz gewartet und in der Zeit eine Ausbildung als Zahntechniker gemacht. Die praktischen Übungen anfangs waren für ihn dadurch leichter.
Trotzdem ist die Arbeit am Menschen eine neue, aufregende Herausforderung – obwohl er jeden Handgriff vorher unzählige Male am Phantomkopf geübt hat. Mathematik als Hürde im Informatikstudium Richard war schon als Kind vom Programmieren fasziniert und wusste früh: Er will Informatik studieren.
Im Studium erwarten dich an jeder Hochschule ein paar Basics: viel Mathematik, Programmierung, Algorithmen, Datenbanken. Je nach Uni kannst du später Schwerpunkte setzen – etwa Wirtschaftsinformatik, IT-Sicherheit oder Data Science, oft als Bachelor und Master.
Viele Studiengänge haben außerdem ein Praxissemester, in dem du dein Wissen im Unternehmen ausprobieren kannst und merkst, ob der Beruf wirklich zu dir passt.
Planst du ein Informatikstudium, sind für den Bachelor in der Regel 6 Semester vorgesehen. Daran kannst du einen Master anschließen, der meist 2 bis 4 Semester dauert.
Voraussetzung dafür ist ein Bachelorabschluss in Informatik oder einem sehr ähnlichen Fach. Mit Perimortalen Wissenschaften Trauernde unterstützen Lena studiert den Master „Perimortale Wissenschaften“ an der Uni Regensburg, um später in der Sterbebegleitung zu arbeiten.
Der bundesweit einzigartige Studiengang ist interdisziplinär angelegt und offen für Bachelorabsolventinnen und -absolventen vieler Fachrichtungen, etwa Rechtswissenschaft, Medizin, Soziale Arbeit, Pädagogik, Soziologie, Religions- oder Kulturwissenschaften.
Er startet immer zum Wintersemester, ist an der katholisch-theologischen Fakultät angesiedelt, aber nicht konfessionell geprägt. Das Studium dauert in Vollzeit vier, in Teilzeit acht Semester und lässt sich auch gut berufsbegleitend absolvieren.